10 Millionen Quadratmeter mit viel Risiko Chancen und Risiken bei der Anlage in Immobilien-Projektentwicklungen

Düsseldorfer MedienHafen: Beratungs-  und  Analysehaus  Bulwiengesa  hat  die  deutschen  A-Städte Düsseldorf, Stuttgart und Köln unter die Lupe  genommen. Foto: Getty Images

Düsseldorfer MedienHafen: Beratungs- und Analysehaus Bulwiengesa hat die deutschen A-Städte Düsseldorf, Stuttgart und Köln unter die Lupe genommen. Foto: Getty Images

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25 Millionen Euro hat Union Investment in den vergangenen zwei Jahren in das Düsseldorfer Büro- und Geschäftshaus Seestern 3 investiert, damit es in neuem Glanz erstrahlt. Mit der ursprünglichen Hauptverwaltung des Horten-Kaufhauses begann vor rund 50 Jahren eine neue Architektur-Epoche. Es war das erste reine Großraumbüro Deutschlands. Darum steht das 1961 vom Düsseldorfer Architekten Helmut Rohde entworfene Gebäude zusammen mit seiner Parkanlage auch unter Denkmalschutz. Es gehört seit 1999 zum Portfolio des offenen Immobilienfonds Uni Immo: Europa (WKN: 980 551). Im März 2013 startete die Modernisierung. Unter anderem wurde die technische Gebäudeausrüstung komplett erneuert. Im Mai 2015 bekam der Seestern 3 das Nachhaltigkeitszertifikat Leed Gold. Voraussichtlich im dritten Quartal 2017 wird die Deutsche Telekom in das geschichtsträchtige Objekt einziehen. Sie hat mit einem Vertrag über zehn Jahre fast die gesamte Bürofläche gemietet.



Weil attraktive Objekte in guten Lagen rar sind und Investoren kaum noch etwas finden, steigen sie immer öfter deutlich früher in die Nahrungskette ein und kaufen oder finanzieren Projektentwicklungen. Das sind Immobilien, die noch gebaut werden, oder bereits bestehende Objekte, die wie das Düsseldorfer Seestern 3 modernisiert oder saniert werden. Wer nicht wie Union Investment ein 30-köpfiges Projektentwicklungsteam aus Architekten, Bauingenieuren und Projektmanagern hat, kann sich auch Know-how einkaufen.