15 Stiftungsfonds im 7-Monats-Test Diese Manager schaffen Werterhalt und Rendite

Auf und Ab: Nicht alle Stiftungsfonds meisterten die jüngsten Kursturbulenzen

Auf und Ab: Nicht alle Stiftungsfonds meisterten die jüngsten Kursturbulenzen

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Die Investment-Profis deutscher Stiftungen stehen vor der Herausforderung, einerseits den Kapitalstock ihrer Institution zu erhalten. Andererseits lautet ihr Auftrag, ordentliche Erträge zu erwirtschaften, um den Stiftungszweck mit Finanzspritzen zu fördern. Im anhaltendenden Niedrigzinsumfeld fällt ihnen diese Aufgabe besonders schwer.

Ganz ähnlich sehen dieser Tage die Anforderungen vieler Kleinanleger aus: Der Wunsch nach Rendite soll möglichst ohne Risiken für das eingesetzte Kapital erfüllt werden. Diesen Zielkonflikt haben die Manager der Stiftungsfonds auf höchst unterschiedliche Weise gelöst, berichtet das Münchner Analysehaus Fondsconsult.

Stiftungsfonds auch für Privatanleger

Auf dem Prüfstand standen dort wieder die ausschüttenden Retail-Anteilsklassen, die unter dem Namen „Stiftungsfonds“ beziehungsweise speziell an Stiftungen vertriebenen Publikumsfonds. Diese haben jeweils ein Mindestvolumen von 50 Millionen Euro und eine mindestens dreijährige Historie und können aber auch von Privatanlegern gezeichnet werden.

Bei den untersuchten Wertpapierfonds handelt es sich überwiegend um Mischfonds mit defensivem Charakter. Damit entsprechen sie exakt dem derzeit vorherrschenden Geschmack der Fondsanleger in Deutschland. Für 15 dieser Produkte erstellte Fondsconsult ein Ranking, das neben Rendite und Risiko auch die Anlagegrundsätze des Fondsmanagements bewertet.

Wie sich die Fonds in den turbulenten sieben Monaten seit dem Dax-Rekordstand im April geschlagen haben, sehen Sie in unserer folgenden Auswertung: Platz 15 von 15: LAM-Stifterfonds-Universal

Foto: Bankhaus Lampe in Bielefeld

Universal-Investment hat für die Lampe Asset Management (LAM), die eine 100-prozentige Tochter der Privatbank Lampe ist, vor fünf Jahren einen defensiven Mischfonds aufgelegt: Der Nachhaltigkeitsfonds wird seit seiner Auflage von Erwin Lochten (Rentenbereich) und Michael Woischneck (Aktienbereich) verantwortet. Ihr Portfolio besteht zu maximal 25 Prozent aus Aktien und Unternehmensanleihen (maximal 30 Prozent) sowie Staatsanleihen und Covered Bonds.