22 Fragen an Ben Leyland „Mein Lieblingsfilm? Spiel mir das Lied vom Tod …“

Frühaufsteher und Western-Fan: Ben Leyland, Manager des JOHCM Global Opportunities Fund. | © JOHCM

Frühaufsteher und Western-Fan: Ben Leyland, Manager des JOHCM Global Opportunities Fund. Foto: JOHCM

  1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Die Eröffnung meines ersten Sparkontos und die Durchdringung des mächtigen Effekts von Zinseszinsen

  1. Wären Sie nicht Fondsmanager geworden, wären Sie heute …

… Architekt

  1. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Charlie Munger, die rechte Hand von Warren Buffett

  1. Welche andere Persönlichkeit imponiert Ihnen?

Ganz klar Miles Davis. Er hatte die Fähigkeit und das Verlangen, sich ständig weiterzuentwickeln und zu verändern. Er setzte damit immer neue Standards und schaffte neue Zugänge zu bestehenden Kunstformen; dabei inspiriert er auch junge Generationen

  1. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

The Most Important Thing” von Howard Marks

  1. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Ich rufe mir den folgenden Leitspruch in Erinnerung: „Konzentriere dich auf die Grundlagen – sie funktionieren am Ende immer!“

  1. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Dann versuche ich, auf dem Boden zu bleiben und mich nicht zu sehr mitreißen zu lassen. Man sollte nicht über die Stränge schlagen

  1. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Das war die Gewinnung unseres ersten externen Kunden im Jahr 2014

  1. Welchem verpassten Investment trauern Sie noch heute nach?

Keinem konkreten. Es ist im Nachhinein immer leicht zu sagen, wovon man hätte mehr kaufen sollen

  1. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Über den Brexit

  1. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Theresa May. Es ist weniger das, was sie tut, sondern mehr, was sie repräsentiert: eine Generation untergeordneter, eigennütziger Politiker mit wenig Vision oder Führungsqualitäten