22 Fragen an Benjamin Bente „Ins Kino? Aber bitte mit Tarantino …“

Benjamin Bente, Manager des Vates Parade Fonds | © Vates Invest

Benjamin Bente, Manager des Vates Parade Fonds Foto: Vates Invest

  1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Im Bärenmarkt ab Frühjahr 2000 das zu verlieren, was ich zuvor über drei Jahre an der Börse aufgebaut hatte

  1. Wären Sie nicht Fondsmanager geworden, wären Sie heute …

Schriftsteller

  1. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Kein konkretes. Mich beeindrucken aber grundsätzlich erfolgreiche Unternehmer, die ihr Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut haben. Von ihnen versuche ich so viel wie möglich zu lernen

  1. Welche andere Persönlichkeit imponiert Ihnen oder fasziniert Sie?

Papst Franziskus

  1. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Neue Intermarket Analyse“ von John Murphy. Man kann dort viel darüber lernen, woher die Performance vieler Mischfonds in den vergangenen Jahren tatsächlich kam

  1. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Indem ich mir vergegenwärtige, dass kurzfristige Performance vielfach ein Zufallsprodukt ist und dass sich erst im Bärenmarkt die Spreu vom Weizen trennt

  1. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Ein arbeitsfreies Wochenende

  1. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Als wir im Vates Parade Fonds beim verwalteten Vermögen die Marke der 20 Millionen Euro überschritten haben und ich somit ahnte: Jetzt geht es los

  1. Welchem verpassten Investment trauern Sie noch heute nach?

Im Jahr 2000 keine Puts gekauft zu haben: Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das Vermeiden von Bärenmärkten immer noch das beste Investment

  1. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Über die Negativzins-Politik der EZB: Sie macht das Liquiditätsmanagement für Fondsmanager unnötig schwer, ohne aus geldpolitischer und makroökonomischer Sicht zielführend zu sein

  1. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Donald Trump