22 Fragen an Guillaume Dalibot „Ich halte nichts von Eigenlob“

Guillaume Dalibot, Manager des Echiquier Agressor

Guillaume Dalibot, Manager des Echiquier Agressor

  1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Da ging es um mein Taschengeld

  1. Wären Sie nicht Fondsmanager geworden, wären Sie heute …

Landwirt

  1. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Ich habe kein konkretes Vorbild, aber ich bewundere die meisten Unternehmer, denen ich im Rahmen meiner täglichen Arbeit begegne

  1. Welche andere Persönlichkeit imponiert Ihnen oder fasziniert Sie?

Ich hatte mal das Glück, auf einem Flug zwischen London und Paris Mstislaw Rostropovitsch kennen zu lernen. Ich bewundere seinen persönlichen Werdegang sowie seine Musik und seine Kompositionen

  1. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Den Guide du Routard de l’investissement en Bourse – ein Ratgeber für Aktien-Investments

  1. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Ich denke dann an meine zurückliegenden Erfolge, um mir wieder bewusst zu machen, dass mein Ansatz langfristig erfolgreich ist

  1. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Ich halte nichts von Eigenlob und davon, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Eine richtige Belohnung gibt es also nicht

  1. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Das war, als ich offiziell zum Fondsmanager unseres Flaggschiff-Fonds Echiquier Agressor ernannt wurde. Das war und ist immer noch ein tolles Erlebnis

  1. Welchem verpassten Investment trauern Sie noch heute nach?

Dass ich 2009 nicht in US-Immobilien investiert habe

  1. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Mit politischen Unsicherheiten umgehen zu müssen gefällt mir nicht

  1. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Menschen, die immer noch nicht einsehen, dass das französische Rentensystem, so wie es jetzt ist, nicht aufrecht zu erhalten ist