22 Fragen an Jason Pidcock „Seit ich 14 bin, bin ich süchtig nach Aktien“

Jason Pidcock, Manager des Jupiter Asia Pacific Income

Jason Pidcock, Manager des Jupiter Asia Pacific Income

1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Meine ersten Aktien habe ich im Jahr 1984 gekauft, als ich fast 14 Jahre alt war. Es waren Aktien von British Telecom im Zuge ihrer Privatisierung. Es lief sehr gut und ich wurde schnell süchtig danach. In den nächsten paar Jahren habe ich den Penny Share Guide abonniert und ziemlich viele verschiedene Aktien gekauft und verkauft

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?

Teilweise durch meine Sommer-Jobs als Kurierfahrer, bei denen ich Pakete in ganz Großbritannien ausgeliefert habe

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Ich habe keine Idole. Dafür mag ich die Musik von Billy Idol

4. Die unsinnigste Börsen-Theorie, die Ihnen je untergekommen ist?

"Selling half at the double" – eine verrückte Theorie

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Ich lese sehr viel. Wenn ich ein Buch aussuchen müsste, wäre es The hour between Dog and Wolf von John Coates

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Ich weiß, dass dies von Zeit zu Zeit passieren wird. Wer sich dessen bewusst ist und es akzeptiert, fühlt sich nicht so ernüchtert, wenn der Moment kommt

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Meine Belohnung besteht darin, mich glücklich zu schätzen, dass die Kundengelder in meinem Fonds stecken und nicht in anderen

8. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Geld für andere Menschen zu erwirtschaften ist per se ein erfreuliches Erlebnis

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Mich stört recht wenig. Momentan finde ich jedoch die ständigen Bahn-Streiks in Großbritannien ein wenig anstrengend

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Das zu tun wäre nicht wirklich meine Art

11. Was sammeln Sie?

Feuerholz – nach dem Sammeln wird es getrocknet und dann in einem Holzofen verfeuert, um das Haus zu wärmen