3 Statistiken über Wohnungen So übertrieben sind die Kaufpreise in A-Städten

Fast fertig zum Bezug: Neu gebautes Wohnhaus neben einem Altbau in Berlin. In der Hauptstadt werden so viele Wohnungen gebaut wie lange nicht mehr. | © Getty Images

Fast fertig zum Bezug: Neu gebautes Wohnhaus neben einem Altbau in Berlin. In der Hauptstadt werden so viele Wohnungen gebaut wie lange nicht mehr. Foto: Getty Images

Das „Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2018“ ist 316 Seiten dick. Vor allem der Teil über die Zukunft deutscher Wohnungen schlug in Medien und bei Immobilien-Investoren ordentlich ein. Unterstellten doch die Experten, dass es in den kommenden Jahren mit den Preisen für Wohnungen ordentlich abwärtsgehen könnte. Etwas, womit die Branche selbst nicht wirklich rechnet. Oder nicht rechnen will.

Doch wie übertrieben sind die Preise überhaupt? Dazu verglichen die Autoren, wie sich Preise und Mieten von Wohnungen in den vergangenen Jahren entwickelten. Hängen die Kaufpreise die Mieten deutlich ab, nennen sie das Übertreibung. Und die ist in allen sieben deutschen sogenannten A-Städten (eine Art Elite) gut zu erkennen. Hier ist die Übersicht:

Demnach tat sich vor allem München unrühmlich hervor, aber auch Berlin und Frankfurt können sich (nicht) sehen lassen. Was diese Städte für Investoren so sexy macht, zeigt eine andere Statistik aus dem Gutachten. Hier ist sie.

Demnach stehen in den A-Städten prozentual deutlich weniger Wohnung leer als im Rest von Deutschland. Was entsprechende Investoren besonders in diese Städte treibt. Denn hier geht es einfacher und schneller, Mieter zu finden. Und man kann die unerwünschten prima aussortieren.