40.000 Euro weniger Startups fangen auch beim Gehalt klein an

Anna Simpson (links) und Bethany Edwards gewannen den Gründerwettbewerb auf der „TechCrunch Disrupt Berlin 2017“: Ihr Unternehmen Lia Diagnostics stellt einen neuartigen, diskreten Schwangerschaftstest her. Wer bei einem Neu-Unternehmen einsteigt, darf zunächst nicht mit einem allzu üppigen Gehalt rechnen | © Getty Images

Anna Simpson (links) und Bethany Edwards gewannen den Gründerwettbewerb auf der „TechCrunch Disrupt Berlin 2017“: Ihr Unternehmen Lia Diagnostics stellt einen neuartigen, diskreten Schwangerschaftstest her. Wer bei einem Neu-Unternehmen einsteigt, darf zunächst nicht mit einem allzu üppigen Gehalt rechnen Foto: Getty Images

Das haut ganz schön ins Kontor: Wer als Führungskraft aus einem klassischen Industrieunternehmen in ein junges, dynamisches Neu-Unternehmen wechselt, muss im Schnitt auf mehr als 40.000 Euro im Jahr verzichten. In der alten Wirtschaft gibt’s für einen Chef 95.797 Euro im Jahr, in einem Startup lediglich 54.295 Euro. Prämien allerdings obendrauf. Die liegen in der alten Wirtschaft bei 11.944 Euro im Jahr und in der neuen bei 10.777 Euro.

Das ermittelte das Portal Gehalt.de zusammen mit „Gründerszene Karriere“ in einer Umfrage unter rund 1.600 Beschäftigten. Von den Startup-Unternehmen arbeiten 44 Prozent in Marketing und PR, 27 Prozent in der Informationstechnologie und 20 Prozent im Vertrieb.

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Auch bei normalen Angestellten gibt es eine Schere im Gehalt. So verdient man in einem alten Unternehmen rund 57.500 Euro im Jahr, in einem Startup sind es 41.000 Euro.

Und das ist nicht alles. In einem Startup arbeitet man im Schnitt 42 Stunden in der Woche, in der alten Wirtschaft 40 Stunden. Der Jahresurlaub liegt in Neu-Unternehmen bei 27 Tagen, Kollegen in alten Unternehmen bekommen 29 Tage.