63 % Grundwissen, 19 % Risiko-Kenntnis Finanzstudie: Deutschland auf Platz 2

Anteil korrekter Antworten auf Finanzfragen zu unterschiedlichen Themen in einzelnen Ländern

Anteil korrekter Antworten auf Finanzfragen zu unterschiedlichen Themen in einzelnen Ländern

Das Finanzwissen und die Fähigkeit, kluge finanzielle Entscheidungen zu treffen, haben ich bei den Europäern in den letzten zehn Jahren nicht wesentlich verbessert. Das zeigt die Studie "When will the Penny Drop: Money, financial literacy and risk in the digital age" (Wann fällt der Groschen: Geld, finanzielle Grundbildung und die Risiken im digitalen Zeitalter, die. von der Allianz in zehn Ländern Europas durchgeführt wurde.

Auf dem Kontinent sind es Österreich, Deutschland und die Schweiz, wo das Wissen um Finanzen und Risiken am größten ist. Frankreich, Portugal und Italien schneiden in Sachen finanzielle Grundbildung hingegen am schlechtesten ab.

Nichts gelernt: Finanzwissen wie vor 10 Jahren

Die Umfrage offenbart zudem, dass trotz des stärkeren Fokus auf Finanzthemen nach der Finanzkrise die Europäer bedenklich wenig über Finanzen und Risiken wissen. Der Anteil richtiger Antworten entsprach in etwa den Ergebnissen ähnlicher, zehn Jahre älterer Studien.

In allen Ländern wurde deutlich, dass risikobezogene Konzepte am schwierigsten greifbar sind. Durchschnittlich beantwortete die Hälfte der Teilnehmer diese Fragen richtig. Zwischen den Ländern gab es jedoch viele Unterschiede.

Am wenigsten verstanden die Befragten, was Risikostreuung bedeutet. Bei einem konkreten Fallbeispiel konnten nur 28 Prozent der Teilnehmer in ganz Europa das geeignetste, auf Risikostreuung basierende Finanzprodukt für Sparer benennen.