74 % mehr Geld eingesammelt KPMG-Experte erklärt den Run auf deutsche Fintechs

Frankfurt am Main: Hier entsteht mit dem Tech Quartier gerade ein großer Fintech-Hub. Foto: Getty Images

Frankfurt am Main: Hier entsteht mit dem Tech Quartier gerade ein großer Fintech-Hub. Foto: Getty Images

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Die weltweiten Investitionen von Venture Capital-Unternehmen in Start-ups aus dem Finanzdienstleistungssektor (Fintechs) haben sich im zweiten Quartal 2016 halbiert. Das ist das Ergebnis einer Analyse von KPMG und CB Insights. 

Weltweite Investitionen gingen von 4,9 auf 2,5 Milliarden US-Dollar

So sammelten Fintech-Start-ups im zweiten Quartal 2,5 Milliarden US-Dollar ein. Im Vergleich zum Vorquartal, als noch 4,9 Milliarden Euro Venture Capital in frisch gegründete digitale Finanzdienstleister flossen, ist das ein Minus von 49 Prozent. Im gleichen Zeitraum verringerte sich die Zahl der Deals um 12 Prozent auf 195.

„Die Unsicherheit auf den Weltmärkten in Verbindung mit hohen Bewertungen und bisher ausbleibenden Börsengängen dieser Firmen scheint zu einer Atempause bei Venture Capital-Investoren geführt zu haben, jedenfalls bei FinTech-Megadeals“, schreiben die Forscher. Investitionen durch Banken in Fintechs und Versicherer in Insurtechs hingegen haben laut Studie zugenommen.