Advertorial Smart Beta gekonnt einsetzen

Besseres Risiko-Rendite-Profil

Einige Smart-Beta-Strategien erlauben es, bestehende Risikobudgets besser zu nutzen und höhere Aktienallokationen zu fahren. Wechselt man z. B. von einem kapitalmarktgewichteten Index in eine Low-Volatility-Strategie, lässt sich das Renditeprofil verbessern, ohne höhere Volatilitäten zu riskieren.

Dazu der Performance-Vergleich zweier diversifizierter Strategien[1]. Portfolio 1 investiert zur Hälfte in europäische Aktien mit einem Low-Volatility-Ansatz und zur anderen Hälfte in einen breiten Bond-Index. Portfolio 2 investiert zu 40 % in einen kapitalmarktgewichteten europäischen Aktienindex und zu 60 % in einen breiten Bond-Index. Selbst wenn Portfolio 1 ein höheres Aktienexposure aufweist und impliziert, dass dies die riskantere Strategie ist, haben beide Portfolios dieselbe Volatilität. Portfolio 1 ermöglicht also eine höhere Aktienquote und bietet bei gleicher Volatilität bessere Renditechancen. Für den untersuchten Zeitraum haben die Low-Volatility-Aktien den Markt geschlagen und Renditen von 100 % gebracht, während das zweite Portfolio nur ein Plus von 70 % erwirtschaftete.

Integration von ESG-Aspekten in ein Smart-Beta-Portfolio

Auch hierzu ein Praxisbeispiel: Eine Stiftung möchte ihr gesamtes Aktienportfolio restrukturieren, um ihre Ansprüche an Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) Rechnung zu tragen und gleichzeitig die Vorteile von Smart Beta zu nutzen. Allerdings fürchtet man, dass die ESG-Vorgaben einen zu großen Tracking Error zur internen Benchmark nach sich ziehen und dass der ESG-Filter das Anlageuniversum und die Performance zu stark beeinträchtigen. In der Vergangenheit hatte die Stiftung mehrere Mandate an verschiedene Asset Manager vergeben, wobei versucht wurde, die ESG-Ziele und Smart-Beta-Ansätze separat zu verfolgen.

Nach einer Analyse hat sich die Stiftung für eine integrierte Lösung entschieden. Amundi hat einen Fonds lanciert, der sich auf verschiedene Anlagefaktoren konzentriert, über den ein ESG-Filter gelegt wird. Auch wenn sich so das Anlageuniversum um 40 % verringert, kann dank der Techniken zum Risiko-Monitoring – mit denen sich u. a. die Volatilität minimieren und Korrelationen reduzieren lassen – die Performance des Fonds trotzdem hoch gehalten werden. Zudem können alle bestehenden Fonds bei einem Manager konsolidiert, die Kosten niedrig gehalten und die Anforderungen in puncto ESG und Smart Beta parallel umgesetzt werden. Zudem ist die Performance-Abweichung zu traditionellen Benchmarks nicht zu groß.

Die Chance auf Kapitalschutz

Institutionelle Anleger setzen häufig CPPI-Produkte (Constant Proportion Portfolio Insurance) ein. Mit einer dynamischen Kombination von Cash und Aktien können diese Verlust abfedern. Für Versicherer sind diese Produkte auch mit Blick auf Solvency-Regularien attraktiv, da sie eine geringere Kapitalunterlegung als vergleichbare Investments erfordern. Korrigieren die Märkte nach unten, müssten bei klassischen Kapitalschutzprodukten Aktien verkauft werden, um die (partielle) Kapitalgarantie zu sichern. Fällt der Portfoliowert auf den Garantiewert, kann von diesem Zeitpunkt an nur noch in risikolose Assets investiert werden, was in einem Umfeld mit ultra-niedrigen Zinsen unattraktiv ist.

Strukturiert man CPPI-Lösungen auf Grundlage einer Low-Volatility-Strategie ist es unwahrscheinlicher, dass der Schwellenwert erreicht wird. Zwischen Ende 2008 und Januar 2016 hat z. B. eine CPPI-Lösung auf Basis der „Europe Conservative“-Strategie von Amundi anstelle von Titeln des MSCI Europe eine deutlich höhere Aktienquote ermöglicht. Die minimale Aktienquote des CPPI-Produkts mit dem Low-Volatility-Fonds lag bei 15 % und beim CPPI-Produkt auf Grundlage des MSCI Europe bei 4 %. Andererseits ermöglichte die Amundi-Lösung eine maximale Aktienquote von 81 % im Vergleich zu nur 75 % des MSCI-Europe-CPPI-Produkts.[2]

Alternative zum aktiven Management

Ein Investor mit einem globalen Aktienportfolio wollte sein klassisches Indexinvestment durch eine auf Fundamentaldaten gestützte aktive Dividendenstrategie ersetzen.

Es ist heute möglich, ein Smart-Beta-Portfolio zu konstruieren, das mit quantitativen Filtern dividendenstarke Titel auswählt und gleichzeitig durch qualitative Screenings auch mehrere fundamentale Aspekte berücksichtigt. Grundlage dafür können komplexe Filter sein, die z. B. Fundamentaldaten zur Cash-Flow-Generierung, der Verschuldungssituation und der Profitabilität berücksichtigen. Das Qualitätsscreening hat bewirkt, dass sich das Anlageuniversum von 1.600 auf 650 Titel reduzierte. Diese Titel wurden dann mit Blick auf hohe Dividendenrenditen gefiltert, wobei gleichzeitig berücksichtigt wurde, dass die Titel nur gering miteinander korreliert sind. Das resultierende Portfolio umfasst 100 Titel und erfüllt alle Anforderungen des Investors.

Fazit: Smart-Beta-Investments haben sich wegen der wachsenden Nachfrage von Investoren und der Innovationskraft der Asset Manager dynamisch entwickelt. Attraktiv sind Smart-Beta-Lösungen, da sie zahlreiche Bedürfnisse von Investoren integriert lösen können. Im Fokus stehen dabei höhere Renditechancen, eine bessere Risikosteuerung sowie eine breitere Diversifikation. Investoren können heute auf ein breites Angebot an Smart-Beta-Ansätzen in Form aktiver Strategien, ETFs, Indexfonds oder individueller Lösungen zugreifen.

Amundi ETF, Indexing & Smart Beta

Amundi ETF, Indexing & Smart Beta verwaltet mehr als € 64 Mrd.[3] und zählt mit einem starken Fokus auf Kosteneffizienz, Innovation und Transparenz zu den strategischen Wachstumsfeldern von Amundi. Mit mehr als 100 ETFs und mehr als 500 Cross-Listings ist Amundi der fünftgrößte ETF-Anbieter Europas.[4] Das Indexing & Smart Beta-Geschäft von Amundi verfolgt das Ziel, Anlegern wettbewerbsfähige Produkte, inklusive SRI- und Smart-Beta-Lösungen, zu bieten.

[1] Zeitraum: April 2009 bis Dezember 2015

[2] Quelle: Simulation eines rein algorithmischen CPPI-Managements von Amundi auf Basis von Performance-Zahlen von 31.12.2007 bis 29.01.2016.

[3] Quelle Amundi ETF, Indexing & Smart Beta per 31.12.2016

[4] Quelle: Deutsche Bank European Monthly ETF Market Review, Dezember 2016.

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