Allianz: Erholung bei der Lebens- und Krankenversicherung

Die Allianz-Hauptverwaltung in <br>München

Die Allianz-Hauptverwaltung in
München

// //

Der Quartalsumsatz wuchs um 5,2 Prozent auf 22 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum 2008: 21,1 Milliarden Euro). Die Solvabilitätsquote der Allianz lag per 30. September 2009 bei 164 Prozent und hat sich damit verbessert. Am 30. Juni 2009 rangierte diese Kennzahl bei 159 Prozent.

Die Solvabilitätsquote gibt das Verhältnis zwischen den Eigenmitteln und dem nach Anlagerisiko gewichteten Wert der Kapitalanlagen eines Versicherers an. Je höher die Quote, desto mehr Risiken darf der Versicherer gemäß den europäischen Anlagevorschriften eingehen. Das Eigenkapital der Allianz Gruppe stieg im Vergleich zum 30. Juni 2009 um 14 Prozent auf 39,4 Milliarden Euro.

Versicherungs-Newsletter

 Versicherungs-Newsletter aktuelle Ausgabe
Aktuelle Ausgabe

Wie die Lebensversicherer Kunden halten wollen

Junge GKV-Kunden wollen in die PKV

>> kostenlos abonnieren

>> aktuelle Ausgabe

„Die Allianz verfügt über eine gesunde Ausgangsbasis, um auch in Zeiten einer 'neuen Normalität', das heißt einem herausfordernden Marktumfeld mit strukturell niedrigeren Renditen, solide Ergebnisse zu liefern“, sagt Allianz-Vorstand Oliver Bäte.

Lebens- und Krankenversicherung: Prämieneinnahmen steigen

Hauptgrund für die Verbesserung des Ergebnisses war die anhaltende Erholung in der Lebens- und Krankenversicherung. Die gesamten Prämieneinnahmen stiegen im dritten Quartal um 14,6 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro gegenüber 9,4 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Besonders Anlageprodukte mit Mindestgarantien oder Gewinnbeteiligung waren bei Allianz-Kunden gefragt.

Das operative Ergebnis in diesen Bereichen verbesserte sich um 294 Prozent auf 859 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2008 lag es noch bei 218 Millionen Euro. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 4,5 Milliarden Euro im dritten Quartal 2009. Bäte: „Unser Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft hat sich sehr gut entwickelt. Trotz eines deutlich niedrigeren Zinsniveaus wurden sowohl stark wachsende Erträge als auch sehr gute Margen erzielt. Fast alle Märkte haben zu diesem Ergebnis beigetragen. Italien, die Schweiz, Deutschland und Asien-Pazifik verzeichneten ein zweistelliges Prämienwachstum", so der Allianz-Vorstand.