Altersvorsorge Bei Minizinsen Gas geben

US-Late-Night-Talker und Oldtimer-Sammler Jay Leno, 64, auf einer DKW-„Blechbanane” von 1964. Im Markt der Minizinsen gilt es, bei der Altersvorsorge Gas zu geben (Foto: Bloomberg)

US-Late-Night-Talker und Oldtimer-Sammler Jay Leno, 64, auf einer DKW-„Blechbanane” von 1964. Im Markt der Minizinsen gilt es, bei der Altersvorsorge Gas zu geben (Foto: Bloomberg)

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Die Best Ager von heute verdienen oftmals gut, haben Pläne und fühlen sich fit. Die Kinder sind aus dem Haus, oft hat auch ein Erbe zur Kapitalausstattung beigetragen. Da trägt sich so mancher mit dem Gedanken, noch einmal etwas Neues anzufangen.

So auch Frank Vogel: Der Maschinenbau-Ingenieur strebt nach langer Tätigkeit als leitender Angestellter eine berufliche Veränderung an. Der handwerklich begabte 54-Jährige möchte bis zum Ruhestand Oldtimer restaurieren. Die Grundlagen dafür stimmen: Neben qualifizierten Fachkenntnissen und einer professionell eingerichteten Werkstatt ist auch der nötige finanzielle Spielraum vorhanden - ein deutlich sechsstelliger Betrag schlummert auf Vogels Konto.

Der Ingenieur hat genaue Vorstellungen: Er will sein Geld einerseits schwankungsarm und liquide anlegen. Andererseits möchte er sich nicht mit Minizinsen begnügen. „Damit gehört er zur Zielgruppe unseres neuen ParkAllee-Konzepts“, sagt Claus Mischler, Leiter der Produktentwicklung bei Standard Life.

Orientierung am Bedarf

„Mit unserer ParkAllee-Produktlinie haben wir eine speziell auf die Bedürfnisse der 50plus-Kunden zugeschnittene Lösung entwickelt“, so Mischler weiter. „Wir richten uns mit diesem Konzept an Kunden, die ihr über Jahrzehnte angespartes Guthaben weiter vermehren wollen, ohne ein großes Risiko eingehen zu müssen – und gleichzeitig jederzeit flexiblen Zugriff auf ihr Vermögen haben wollen.“

Benötigen Vorsorgesparer etwa unerwartet Geld, können sie bei ParkAllee zu jedem Zeitpunkt Teilentnahmen tätigen. „Auch Zuzahlungen sind möglich, etwa wenn später eine ältere Lebensversicherung fällig wird und neu angelegt werden soll“, ergänzt Mischler.

Der britische Versicherer verzichtet bei seiner neuen Produktlinie konsequent auf teure Garantien, die den potenziellen Ertrag schmälern würden. Stattdessen konzentrieren sich die Experten der hauseigenen Investmenttochter auf ausgeklügelte Multi-Asset-Strategien, um attraktive Langfristrenditen unter möglichst geringen Schwankungen zu erzielen. In der Vergangenheit klappte das erwiesenermaßen hervorragend.

Vollständig ausgewiesene Kosten sorgen bei ParkAllee für ein Höchstmaß an Transparenz. Die Vergütung ist zudem flexibel gestaltet: Der Makler kann sich zwischen verschiedenen Modellen entscheiden. So ist es möglich, unter anderem ein Modell mit höherer laufender Vergütung und geringerer Abschlussprovision zu wählen – oder auch einen Nettotarif anzubieten.

Günstige Steuerregeln

Steuern auf die erzielten Erträge fallen für ParkAllee-Kunden erst an, wenn von ihnen Geld entnommen wird. In der Auszahlungsphase ergeben sich weitere Vorteile: Werden monatliche lebenslange Rentenzahlungen vereinbart, gelten für diese günstigere Steuerregeln als bei einer reinen Fondsanlage.

Bei Kapitalabfindungen wiederum unterliegt nur die Hälfte der erzielten Erträge der Besteuerung – sofern die Police mindestens zwölf Jahre lang bestand und der Versicherte das 62. Lebensjahr vollendet hat. Das angesparte Kapital lässt sich auch in eine Kapitalauszahlung und eine Rente splitten.