Altersvorsorge Nur jeder 10. Deutsche vertraut seinem Bankberater

Älteres Paar beim Joggen. Eine Befragung von PwC hat ergeben, dass deutsche Verbraucher bei der Altersvorsorge vor allem sich selbst trauen, nicht aber ihrer Bank | © Axa

Älteres Paar beim Joggen. Eine Befragung von PwC hat ergeben, dass deutsche Verbraucher bei der Altersvorsorge vor allem sich selbst trauen, nicht aber ihrer Bank Foto: Axa

Der Berufsstand der Banker genießt ein geringes Verbrauchervertrauen: Das belegt einmal mehr eine  Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Demzufolge vertraut nur jeder zehnte Deutsche beim Thema Altersvorsorge seiner Hausbank. Auch einer nicht bankenabhängigen Anlaufstelle wie zum Beispiel einem Makler wird nur sehr geringes Vertrauen entgegengebracht. Am meisten Vertrauen, wenn es um die Altersvorsorge geht, haben deutsche Verbraucher noch in sich selbst. Mehr als jeder Zweite gab an, sich in dieser Frage auf niemand anderen verlassen zu wollen.

Dabei sind sich mit 43 Prozent beinahe die Hälfte der Befragten durchaus bewusst, dass sie im Alter möglicherweise zu wenig Geld für ein auskömmliches Leben haben werden.

Nur jeder Dritte glaubt genau zu wissen, wie hoch seine gesetzliche Rente später ausfallen wird. Fast zwei Drittel haben nur eine ungefähre Ahnung davon oder tappen in der Frage völlig im Dunkeln.

PwC rät Banken dazu, sich bei Verbrauchern besser als kompetente Ansprechpartner zu positionieren. So könnten Geldinstitute beispielsweise ihren Kunden eine App anbieten, damit diese ihre Rentenansprüche eigenständig prüfen könnten. Auf diese Weise könnten Banken verlorenes Territorium zurückerobern und ein Stück Verbrauchervertrauen zurückgewinnen, rät die Gesellschaft.

Für die bevölkerungsrepräsentative Befragung „Ganzheitliches Vorsorgemanagement“ hat PwC rund 1.000 erwachsene Bundesbürger befragt.