Analyse von Engel & Völkers Wohnimmobilienmarkt: Wo Umsatz und Preise am stärksten steigen

Der Dom in Erfurt: Die Landeshaupstadt Thüringens verbuchte 2017 einen der größten Umsatzsprünge auf dem Wohnimmobilienmarkt. | © Pixabay

Der Dom in Erfurt: Die Landeshaupstadt Thüringens verbuchte 2017 einen der größten Umsatzsprünge auf dem Wohnimmobilienmarkt. Foto: Pixabay

Sowohl in den Metropolen und Universitätsstädten als auch in vielen deutschen Mittelstädten und kaufkraftstarken Standorten steigen Preise und Mieten von Wohnimmobilien weiter. das hat eine Analyse des Immobilienmaklers Engel & Völkers ergeben, für die die Entwicklunge in 55 deutschen Städten unter die Lupe genommen wurde.

Demnach stiegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen 2017 in Leipzig, Mainz oder Augsburg um mehr als ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. In Hannover und Kassel sogar um rund die Hälfte. Die höchsten Preissprünge im Häusersegment wurden in Heidelberg beobachtet.

Wohnungen in Wasserlagen rund ein Drittel teurer

Erstmals hat Engel & Völkers auch das Preisniveau für Eigentumswohnungen in repräsentativen Wasserlagen untersucht. Kaufinteressenten einer Eigentumswohnung in Wassernähe müssen in Berlin und Düsseldorf Preisaufschläge von rund einem Drittel kalkulieren. Insgesamt lagen die Angebotspreise in den analysierten Städten Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Köln in den betrachteten Wasserlagen etwa 15 Prozent über den jeweiligen Marktpreisen.