Argumentationshilfe für Versicherungsmakler PKV-Beratung: „Stundensatz von 70 bis 130 Euro brutto, vor Steuern und Kosten“

Versicherungsmakler Sven Hennig

Versicherungsmakler Sven Hennig

Die Zahl sieht auf den ersten Blick hoch aus. Bei einem Courtagesatz von 6 bis 9 Monatsbeiträgen - das ist der maximale Satz, den ein Versicherer dem Vertrieb zahlen darf - bekommt der Vermittler zwischen 2.760 und 4.140 Euro für eine PKV-Beratung. Das gibt der Versicherungsmakler Sven Hennig in seinem Blog bekannt. 

Wenn es um Gehälter geht, ist so viel Transparenz selten. Hennig hat damit allerdings kein Problem. „Ich glaube, dass meine Beratung diesen Betrag wert ist“, schreibt er und rechnet nach, wie viel Arbeit hinter einem erfolgreichen PKV-Abschluss steckt.

30 bis 40 Stunden Beratung für einen Abschluss

Denn dieser Provision stehen laut Hennig mindestens 20, eher aber 30 bis 40 Stunden Beratung gegenüber. Das entspricht einem Stundensatz von „irgendwas zwischen 70 und 130 Euro brutto, vor Steuern und Kosten“. In Fällen, wo sich der Kunde nach zeitintensiver Beratung gegen einen Abschluss entschied oder er aus gesundheitlichen Gründen nicht sinnvoll zu versichern war, geht der Makler zudem leer aus. Auch dieser Aufwand müsste in der Gesamtkalkulation berücksichtigt werden. Zudem muss der Berater seine laufenden Betriebskosten, die Software - seine kostet laut Hennig 400 Euro im Monat -, Weiterbildungen und dergleichen von der Provision bezahlen.