Asset Standard So kamen defensive Stiftungsfonds durchs 1. Halbjahr

Klaus-Dieter Erdmann ist Geschäftsführer von MMD Multi Manager und Beirat von Asset Standard. Foto: Uwe Nölke

Klaus-Dieter Erdmann ist Geschäftsführer von MMD Multi Manager und Beirat von Asset Standard. Foto: Uwe Nölke

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Vermögensverwalter, Fondsgesellschaften, Family Offices und weitere Produktanbieter treten an, den Stiftungen das Portfoliomanagement in Form von Stiftungsfonds abzunehmen. Konnten die Produkte Ihre Versprechen von Kapitalerhalt und auskömmlicher Ausschüttung im ersten Halbjahr 2016 halten?

Die Analysten von MMD haben dafür defensive Stiftungsfonds auf ihre Entwicklung in diesem Zeitraum untersucht. Als Vergleichsgröße wird der MMD-Stiftungsfondsindex aufgezeigt, der die durchschnittliche Wertentwicklung von aktuell 30 defensiven Stiftungsfonds abbildet.

„Insgesamt sind die betrachteten Fonds gut durch das erste Halbjahr gekommen“, erklärt Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer von MMD Multi Manager und Beirat von Asset Standard. „Die Fonds konnten die turbulenten Bewegungen an den Märkten abfedern.“



Im ersten Halbjahr konnte das Segment insgesamt ein leichtes Plus von 0,12 Prozent verbuchen. Auch die starken Schwankungen zu Beginn des Jahres sowie nach dem Brexit-Referendum haben die betrachteten Fonds stabil überstanden.

„Die defensiv ausgerichteten Stiftungsfonds profitierten von der guten Entwicklung an den Rentenmärkten und konnten Ihre Ergebnisse entsprechend stabilisieren und die Drawdowns gering halten“, erklärt Klaus-Dieter Erdmann die positive Entwicklung im Vergleich mit den Aktienmärkten.

Seite 2: Drei Viertel der Fonds mit Kapitalverlust