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Auch Felix Magath gibt Gas mit VW<br/>
Quelle: VW

Auch Felix Magath gibt Gas mit VW
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„Die Zahlen sind exorbitant gut gegenüber den Erwartungen“, sagt Stefan Schöppner, Autoanalyst bei der Dresdner Bank am 21. April. Daimler hat gemeldet. Im ersten Quartal fuhren die Schwaben einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro ein.

Im Vorjahreszeitraum fiel noch ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro an. „Hohe Verkäufe, starker Modellmix und gute Preisdurchsetzung“, so die Erfolgsformel des Autobauers. Daimler-Aktie plus 7 Prozent.

Auch VW überrascht. Europas größter Autokonzern kommt auf einen Quartalsgewinn von 848 Millionen Euro, wird ein Viertel mehr Fahrzeuge los und steigert seinen Weltmarktanteil auf 11,6 Prozent.

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Die Volkswagen-Tochter Audi verkaufte im März in den USA so viele Autos wie noch nie in diesem Monat. Der Absatz sei um 33,5 Prozent auf 8.589 Stück geklettert.  

Audi fährt in China vorneweg

Doch so richtig ins Schwärmen geraten die Autobosse, wenn es um den chinesischen Markt geht. Audi-Chef Rupert Stadler, der in China anders als sonst auf der Welt mit rund 160.000 Zulassungen vor den Erzrivalen BMW und Mercedes liegt, erklärt das Land zur "zweiten Heimat" der Bayern.

Nicht nur für VW-Tochter Audi sind Schwellenländer wie China eine Art Heilsbringer auf demWeg in eine glückliche Zukunft.“ Schon in einigen Jahren wird der Autoabsatz in den wichtigsten Schwellenländern über dem in den etablierten Märkten USA, Westeuropa und Japan liegen", sagt Branchenexperte Eric Heymann von DB Research.

Chinesen wollen deutsche Autos

„China ist und bleibt einer der attraktivsten Automobilmärkte derWelt", sagt auch BMW-Boss Norbert Reithofer über das Land, das in der Absatzstatistik mit 90.000 Zulassungen bereits auf Rang Vier kommt.

Nach aktueller Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC erhöht sich die Produktionsleistung im Reich der Mitte von 11,0 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2009 auf 13,0 Millionen Pkws im laufenden Jahr.

Nach Ansicht von PwC-Experte Felix Kuhnert werden besonders deutsche Hersteller von dieser Entwicklung profitieren und ihren Absatz um 16 Prozent auf 1,7 Millionen Fahrzeuge steigern können.  

Schubkraft bekommt auch die Zulieferindustrie. Drei Viertel der im April von A.T. Kearney befragten Lieferanten rechnen für 2010 mit zweistelligen Wachstumsraten. Im Dezember des vergangenen Jahres hatten lediglich 50 Prozent der Unternehmen mit einem Plus von mehr als 10 Prozent gerechnet.  

Europäische Autoaktien: Warum dieser Markt jetzt interessant ist:
  • Weil Chinesen deutsche Autos fahren wollen
  • Weil Toyota und Chrysler Pannen und Probleme haben
  • Die Konjunktur in Europa wieder an Fahrt gewinnt und sich die Absatzlage auch hier wieder entspannt
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