AXA-Marktkommentar „Deutsche Bankkunden müssen im Kopf umparken“

Fokus auf das Rugbyei: Auf der Jagd nach geeigneten Renditebringern dürfen Anleger ihr Risikobedürfnis nicht aus den augen verlieren | © Getty Images

Fokus auf das Rugbyei: Auf der Jagd nach geeigneten Renditebringern dürfen Anleger ihr Risikobedürfnis nicht aus den augen verlieren Foto: Getty Images

„Von der Wiege bis zur Bahre, feste Gewohnheiten sind das einzig Wahre“, besagt ein deutsches Sprichwort. Betrachtet man das typische Sparverhalten der Deutschen, dann besteht kein Zweifel, dass die meisten ihr Vermögen getreu diesem Motto anlegen. Denn laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank lässt der durchschnittliche Sparer sein Vermögen mehr als 212 Monate auf dem Konto liegen. Das entspricht 17 Jahren und 8 Monaten – eine Zeitspanne, die länger ist als die in Deutschland durchschnittliche Ehedauer bis zur Scheidung (15 Jahre). Dennoch ist es verwunderlich, dass hierzulande die Mehrzahl der Bankkunden an ihren liebgewonnenen Gewohnheiten festhält und trotz anhaltend niedriger Zinsen um andere Anlagemöglichkeiten einen großen Bogen macht.

Der trotzige Sparer

Wie ist dieser Trotz zu erklären? Warum fällt es Sparern so schwer, nicht auch einträglichere Finanzprodukte wie Fonds oder Aktien als das mittlerweile hoffnungslos unvorteilhafte Sparbuch in Betracht zu ziehen und wider besseres Wissen in alten Gewohnheitsmustern zu verharren? Fakt ist, dass die (vermeintlich) gute alte Zeit von Großmutters Sparbuch vorbei ist und risikolose Garantiezinsen der Vergangenheit angehören. Klassische Anlageformen wie Sparbücher, Sparbriefe, Festgeld- oder Tagesgeldkonten sind keine Renditebringer mehr. Jeder Sparer, der nicht will, dass sein Geld zusehends durch die Inflation und laufende Kontogebühren dahinschwindet, muss sich auf die Suche nach einträglichen Alternativen begeben.

Jedoch fällt vielen der Abschied von ihren altvertrauten Sparformen, die heute zu „Renditekillern“ mutiert sind, schwer. Für Otto Normalsparer, der bislang mit seinem Guthaben in einem mehr oder minder sicheren Hafen vor Anker ging, erscheint der Schritt in Richtung Fondsanlage oder Aktien gewaltig groß.

Die Zukunft vor Augen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Mini-Zinsen stellt sich also die Frage: Wie kann es gelingen, das private Vermögen vor Wertverlust zu schützen? Oder aus der Perspektive der Kunden gesprochen: Wie können verantwortungsbewusste Sparer zu informierten Anlegern werden? Genau hier lag der Ausgangspunkt für die Produktspezialisten der AXA, die nach einem intensiven Entwicklungsprozess eine passende Lösung für den renditesuchenden Sparer gefunden haben. Die Experten fanden im Rahmen einer Studie zum Anlegerverhalten heraus, dass für die meisten Befragten ein „gutes Anlageprodukt“ entscheidend ist, um bei der eigenen Geldanlage gute Ergebnisse zu erzielen.* Dementsprechend sind gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld passgenaue Produkte mit mittleren und langen Laufzeiten gefragt. Anlagemöglichkeiten, die das Sicherheitsbedürfnis der Kunden ernst nehmen und gleichzeitig den Blick auf Chancen in der Zukunft richten.

So wurde beispielsweise die Portfolio Plus Police von AXA für unterschiedliche Kundentypen mit jeweils individuellem Risikoprofil entwickelt: entweder defensiv, ausgewogen oder wachstumsorientiert. Alle drei Produktvarianten vereinen die Vorzüge einer permanenten Risikokontrolle mit der gewünschten Flexibilität bei Veränderungen am Markt. Dadurch erhalten Kapitalanleger eine moderne, anpassungsfähige Anlagelösung mit zeitgemäßem Sicherheitskonzept und angemessener Wertentwicklung. Damit kommt AXA – übrigens nicht nur ein global agierender Versicherungskonzern, sondern gleichzeitig der achtgrößte Vermögensverwalter weltweit – dem breiten Bedürfnis nach zukunftsfähigen Anlagen nach.

* AXA Deutschland Fokusbefragung „Anlageverhalten der Deutschen 2017“