Bankenverband 3 Reform-Vorschläge für Fonds zur Einlagensicherung

Blick auf das Frankfurter Bankenviertel | © Bundesverband deutscher Banken e.V.

Blick auf das Frankfurter Bankenviertel Foto: Bundesverband deutscher Banken e.V.

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Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes

„Ob Bankenabgabe, Eigenkapitalerhöhungen oder gesetzliche Einlagensicherung – die Kosten für die Banken sind durch die Regulierung drastisch gestiegen“, erklärt Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg. Und die Niedrigzinsphase erhöhe darüber hinaus zusätzlich den Kostendruck.

Peters fordert in seiner Funktion als Präsident des deutschen Bankenverbandes daher jetzt eine Reform der freiwilligen Einlagensicherung der Institute, deren Umfeld sich gravierend verändert habe. „Wir wollen jetzt die Kräfte bündeln und die Finanzkraft des Einlagensicherungsfonds für jene Kunden stärken, die tatsächlich Schutz bedürfen.“

Reform des freiwilligen Einlagensicherungsfonds

Grafik: © Bundesverband deutscher Banken e.V.

„Für den privaten Kunden und Stiftungen ändert sich nichts, der volle Schutz bleibt ohne Einschränkungen erhalten“, betont Peters. In der Regel seien damit weiterhin pro Kunde mindestens eine Million Euro Einlage pro Bank geschützt. Bei vielen Banken liegen die Sicherungsgrenzen noch deutlich höher.