Baufinanzierung Interaktive Grafik: So viel kostet das Eigenheim in Ihrem Bundesland

Wie viel geben Käufer für die eigenen vier Wände aus? Das zeigt der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein jetzt anhand der tatsächlich gezahlten Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im vierten Quartal des vorigen Jahres.

Der deutschlandweite Überblick offenbart: Im Bundesländer-Vergleich zahlen Saarländer für ihr Haus im Durchschnitt nur ein Drittel dessen, was Hamburger ausgeben. 3.133 Euro pro Quadratmeter kostet im Mittel ein Haus innerhalb der Hamburger Landesgrenzen.

Deutschlandweit ist die Hansestadt damit Spitzenreiter vor Berlin und Baden-Württemberg. Zum Vergleich: Im Saarland zahlen Hauskäufer durchschnittlich nur 1.304 Euro pro Quadratmeter. Das günstigste Haus (502 Euro pro Quadratmeter) steht in Nordrhein-Westfalen.

„Kein Einbruch bei den Immobilienpreisen“

Doch wie entwickeln sich die Immobilienpreise hierzulande künftig? Der Zentrale Immobilienausschuss (ZIA) prognostiziert in einem aktuellen Gutachten ein Ende des Booms bei Häusern in Deutschland – zumindest für Berlin, München und Teile Hamburgs.

Auch Michael Neumann, Vorstand bei Dr. Klein & Co., sieht die Entwicklung differenziert: Bei den Top-Lagen bestehe teilweise kaum noch Spielraum: „Die zum Teil drastischen Preissteigerungen der letzten Jahre wird es in einzelnen Gebieten der Großstädte in den kommenden Jahren nicht mehr geben.“

Dennoch nehme auch in den nächsten Jahren die Nachfrage nach Immobilien deutschlandweit tendenziell zu, so Neumann weiter. „Was am Markt zu sehen ist, sind Überlaufeffekte. B- und C-Lagen, die bisher weniger im Käuferfokus standen, werden überproportionale Preissteigerungen erfahren.“