BB Adamant Biotech Fortschritte in der Krebsforschung

Britisches Krebsforschungszentrum. Die Forschung arbeitet unerlässlich an der Entwicklung neuer Krebsmedikamente | © Getty Images

Britisches Krebsforschungszentrum. Die Forschung arbeitet unerlässlich an der Entwicklung neuer Krebsmedikamente Foto: Getty Images

Der Börsenmonat Juni schloss im positiven Bereich. Der US-Aktienindex S&P 500 legte 0,5 Prozent in US-Dollar zu. Der Nasdaq Biotech Index (NBI) entkoppelte sich und stieg um 8,5  Prozent in US-Dollar. Der BB Adamant Biotech (Lux) Fonds schloss mit einem Plus von 7,5 Prozent (US-Dollar / B-Anteile). Die Wirtschaftsdaten entwickelten sich in den USA nicht so stark wie erwartet. Dennoch blieb die Konsumentenstimmung weiterhin sehr positiv. Die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of Canada (BoC) und die Bank of England (BoE) stellten dagegen ein Ende der Niedrigzinspolitik in Aussicht.

Im Biotech-Sektor gab es erneut zahlreiche Finanzierungen und positive klinische Nachrichten. Im Zentrum stand die Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO). Der große Durchbruch blieb zwar aus, doch waren die Fortschritte trotzdem stetig und solide. Gerüchte, dass Präsident Trump eine industriefreundliche Verordnung erlassen könnte, um die Medikamentenpreise zu verringern, gaben Mitte Juni den Biotech-Werten starken Auftrieb.

Krebsmedizin auf dem Vormarsch

Einen positiven Beitrag leisteten folgende Portfoliounternehmen: Portola Pharmaceuticals stieg, nachdem die US-Behörde für die Zulassung von Lebens- und Arzneimitteln (FDA) die Zulassung für sein Antithrombotikum Betrixaban (FX-Inhibitor) erteilte, das zur stationären Prophylaxe von tiefen Venenthrombosen (DVT) verwendet werden soll. Des Weiteren erzielten vor allem Krebsmittelhersteller erfreuliche Ergebnisse: Clovis profitierte von starken Überlebensdaten für seinen PARP-Inhibitor Rucaparib, der gegen Eierstockkrebs eingesetzt wird, während Radius‘ Kurs anstieg, nachdem der Hersteller auf der ASCO-Konferenz seine Elacestrant-(SERD)-Daten gegen hormonrezeptorpositiven (ER+) Brustkrebs präsentierte.

Negative  Beiträge zur Fondsperformance gab es ebenfalls. Poxel, ein Hersteller von Medikamenten zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen, fiel trotz positiver klinischer Daten für sein Mittel Imeglimin gegen Diabetes (DMT2). Das Pharmaunternehmen Shire war schwach trotz der Zulassung seines Mittels Veyvondi zur Behandlung des Willebrandsyndroms (rVWF) sowie von Mydayis für die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung ADHS. Die Aktien des Pharmaherstellers Endo fielen, nachdem die FDA das Unternehmen bat, es möge sein Opiat Opana ER freiwillig vom Markt zurückziehen.