BB Adamant Biotech (Lux) Forschungserfolge im Bereich Blutkrebs

Christian Lach, Portfoliomanager des BB Adamant Biotech (Lux)

Christian Lach, Portfoliomanager des BB Adamant Biotech (Lux)

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Die US-Notenbank hob im Dezember erstmals seit der Finanzkrise die Zinsen an und begründete diesen Schritt mit der robusten Wirtschaftslage. Sie leitet damit die lang erwartete Zinswende ein. Die anschließende Weihnachtsrally wurde durch uneinheitliche Konjunkturdaten für Dezember gedämpft. Die Märkte im Allgemeinen beendeten den Dezember leicht im Minus. Der S&P 500 Index gab 1,59 Prozent in US-Dollar nach. Dagegen schloss der Nasdaq Biotech Index (NBI) 1,25 Prozent fester in US-Dollar.

Innerhalb des Biotech-Sektors wurden vor allem auf dem Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie (ASH) positive klinische Erfolge im Bereich Blutkrebs und seltene Blutkrankheiten veröffentlicht. Die amerikanische Food and Drug Association (FDA) erteilte 2015 insgesamt 45 neuen Medikamenten die Zulassung – und erreicht damit einen neuen Höchststand seit 1996.

Nektar startet mit Krebswirkstoff in Phase-I-Studie

Eine beachtliche Performance zeigte im Dezember unter anderem das Unternehmen Poxel, das von guten klinischen Fortschritten seines Diabeteswirkstoffs Imeglimin zehrte. Dem Konzern Nektar kam der Beginn der Phase-I-Studie für seinen Krebswirkstoffkandidaten NKTR-214 zugute. Clovis erholte nach Gewährung einer dreimonatigen Verlängerung des PDUFA-Termins für Rociletinib durch die FDA leicht.

Auch Ultragenyx legte nach Beginn einer Zulassungsstudie für die seltene Krankheit X-chromosomale Hypophosphatämie (XLH) kräftig zu. Des Weiteren wurde das Unternehmen Achillion durch die Veröffentlichung von Daten zu seinem oralen Faktor-D-Inhibitor auf dem ASH-Kongress begünstigt.

Bluebird: Verluste trotz guter Ergebnisse

Weniger gut lief es dagegen für den Konzern Juno, der trotz Bekanntgabe vielversprechender Daten für sein Blutkrebsmedikament auf dem ASH-Kongress schwächer schloss. Auch Bluebird hatte beim ASH-Kongress verheißungsvolle Ergebnisse vorgestellt und musste zusehen, wie seine Aktie nachgab. Genauso büßte Celldex ungeachtet des Ausbaus der klinischen Zusammenarbeit mit Roche im Bereich der Immunonkologie an Wert ein. Macrogenics verlor ohne weitere Neuigkeiten Boden.