BB Adamant Medtech & Services Ob Clinton oder Trump – der Medtech-Sektor strotzt

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Ihre Präsidentschaft würde dem Medizintechniksektor zu Gute kommen. | © Getty Images

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Ihre Präsidentschaft würde dem Medizintechniksektor zu Gute kommen. Foto: Getty Images

Keine gute Bilanz: Der Swiss Performance Index (SPI) und der deutsche Aktienindex (Dax) verloren im Jahresverlauf 3,3 beziehungsweise 2,2 Prozent, und auch die Gesundheitsbranche verzeichnete mit einem um 7,1 Prozent gefallenen MSCI World Pharma große Einbußen. In diesem Umfeld  hat sich der Medizintechniksektor zum wiederholten Mal als „steter Wachstumslieferant“ und „sicherer Hafen“ erwiesen.

Über die ersten neun Monate 2016  konnten der Medizintechnikmarkt und der BB Adamant Medtech & Services um 10,5 beziehungsweise 10,3 Prozent in Euro zulegen. Das organische Umsatzwachstum der Unternehmen aus dem Medtech-Sektor hat sich im Jahr 2016 auf dem Niveau von 5 bis 6 Prozent eingependelt – eine Basiswachstumsrate, die wir als nachhaltig erachten.

Nun schaut die Welt gebannt auf die Vereinigten Staaten. Denn: Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl wird für die globale Wirtschaft weitreichende Konsequenzen haben. Wer im Medizintechniksektor investiert ist, kann dagegen aufatmen. Egal, ob Hillary Clinton oder Donald Trump ins Weiße Haus einzieht – der Medizintechniksektor bleibt davon schlimmstenfalls unberührt, im Idealfall wird er sogar profitieren.

Sollte Hillary Clinton US-Präsidentin werden, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Patienten wächst, da der Anteil der Versicherten in der US-Bevölkerung zunehmen wird, weil Obamacare beibehalten wird. Auch dürfte es weniger Zahlungsausfälle bei Krankenhäusern geben, da Clinton beabsichtigt, die Finanzierung für von der Regierung anerkannte Kliniken auszubauen und auf zehn Jahre zu verankern. Im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump rechnen wir dagegen mit einem kurzfristigen Anstieg der Patientenzahlen.