BB Adamant Medtech (Lux) Medizintechniksektor kennt keine Preisproblematik

Hillary Clinton: Die US-Präsidentschaftskandidatin spricht sich gegen eine Preisexplosion bei Medikamenten aus. (Foto: Getty Images)

Hillary Clinton: Die US-Präsidentschaftskandidatin spricht sich gegen eine Preisexplosion bei Medikamenten aus. (Foto: Getty Images)

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Die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed und gemischte Konjunkturdaten sorgten im September für Nervosität an den globalen Aktienmärkten. Der breite Aktienmarkt (MSCI World Net) korrigierte mit -3,5 Prozent. Der Dax (-5,8 Prozent) und der SPI (-4,0 Prozent) verzeichneten ebenfalls deutliche Wertverluste in Euro.

Die starke Korrektur des Nasdaq Biotech Indexes (NBI) um -11,2 Prozent in Euro wurde ausgelöst durch Äußerungen der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zur Preisgestaltung von Medikamenten. Die Korrektur hat auch die Kursentwicklung im Medtech-Sektor belastet – obwohl der Medizintechniksektor diese Preisproblematik überhaupt nicht kennt. Jährliche Preisreduktionen von durchschnittlich zwei bis drei Prozent sind typisch in der Medizintechnikindustrie.

Wachstumsbeschleunigung durch viele neu zugelassene Produkte

Die Publikation der Ergebnisse des dritten Quartals steht bevor. Wir sind überzeugt, dass hiermit neue Datenpunkte geschaffen werden, die eine detailliertere Betrachtungsweise ermöglichen. In der Vergangenheit hat der Medizintechniksektor genau in dieser Phase seine Stärken ausgespielt. Darüber hinaus sind die Erwartungen der Finanzanalysten konservativ und dürften von den Unternehmen erfüllt oder gar übertroffen werden.

Das organische Umsatzwachstum im Medizintechniksektor hat sich auf über fünf Prozent beschleunigt. Getrieben wird die Wachstumsbeschleunigung von steigenden Patientenzahlen und einer Vielzahl neu zugelassener, vielversprechender Produkte.