Beispiel aus der Praxis Argumentationshilfe für Berater: Darum lohnt sich ein früher BU-Abschluss

Matthias Helberg, Versicherungsmakler und BU-Spezialist

Matthias Helberg, Versicherungsmakler und BU-Spezialist

Wenn es um die Absicherung ihrer Arbeitskraft geht, wollen viele Maklerkunden damit erst einmal warten. Man sei ja jung und gesund, arbeite in einem ungefährlichen Beruf und brauche sein Geld für andere, vermeintlich wichtigere Dinge. Später werde man sich schon um die BU-Versicherung kümmern, argumentieren die Kunden.

Dass es dann zu spät sein kann, zeigt ein Beispiel aus der Praxis des Versicherungsmaklers Matthias Helberg. In seinem Blog berichtet Helberg von einem Kunden, der die Diagnose Multiple Sklerose erhielt, kurz nachdem er und seine Frau ein Haus gebaut haben.

Kein BU-Vertrag mit MS-Diagnose 

„Doppelt bitter: Der Schicksalsschlag Multiple Sklerose kommt ausgerechnet in einer Situation, in der es wegen der Immobilienfinanzierung vermutlich auf jeden Euro beider Ehepartner ankommt“, kommentiert Helberg. Da der Kunde sich nicht rechtzeitig um eine BU-Absicherung bemüht hat, möchte er es jetzt nachholen.

Ein schwieriges Unterfangen. „Die Chance, mit einer MS Diagnose noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen, liegt nach unserer Erfahrung nahe Null“, schreibt Helberg. Das gilt laut dem Versicherungsexperten auch für die Erwerbsunfähigkeits- und die Krankentagegeldversicherung.