"Provisionsberatung verbieten? Der Kunde soll entscheiden!"
Warum die Provisionsberatung ausschließen? Damit man dann die Honorarberatung in fünf Jahren als das Jahrhundertereignis und den Erfolg in der Beratung feiern kann? Lassen wir doch den Wettbewerb sprechen – sowohl als auch! Der Kunde kann entscheiden, ob er eine Provisionsberatung oder eine Honorarberatung wünscht.
Kommentar von Heinz-Dieter Hünecke, Freier Finanzdienstleister
Im Rahmen der Leseraktion "Honorarberatung, die bessere Finanzberatung?"
Man könnte dies generell pro Kunde so regeln. Mein Vorschlag wäre: In jedem Beratungsprotokoll wird festgelegt, welche Beratungsform der Kunde für das zu kaufende Produkt wünscht.
Und dann wollen wir mal in fünf Jahren den Vergleich anstellen, welche Beratungsform den höheren Anteil hat. Was der Kunde wünscht, nicht was der Banker wünscht – das ist fair! Nicht die Provisionsberatung vorher gesetzlich auszuschließen.
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In diesem Sinne grüßt der Marktwirtschaftler, der immer fair mit seinen Kunden verhandelt, die Ziele des Kunden stets beachtet und auch in Zukunft seine Haltung nicht verändern wird. Man sollte den Provisionsberatern unter den freien Finanzdienstleistern nicht immer eine Provisionsgier unterstellen, denn diese war in ganz anderen Gruppen unterwegs – hier spricht meine über 40-jährige Bankerfahrung.
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