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Lipper Fund Awards 2013: Die Bilder

Bilder von den Lipper Fund Awards 2013

Prämien-Party: Das Analysehaus Lipper hat erneut die besten Fonds und Investmentgesellschaften ausgezeichnet. DAS INVESTMENT war als Medienpartner vor Ort.

Bilder vom VGF Summit 2013

VGF Summit 2013

Beim VGF Summit 2013 in Frankfurt traf sich die Beteiligungsbranche zum Tête-à-tête. Wir zeigen die Bilder.

Emerging Markets in der Beratung

Wie Berater ihren Kunden die Emerging Markets erklären

In Kundengesprächen zu Emerging Markets stoßen Anlageberater oft auf Vorbehalte. Tipps von vier Experten.

Glamour trifft auf Wirtschaftsboss

Maybrit Illner, René Obermann, Franziska van Almsick, Wolfgang Reitzle, ...

Er ist Chef eines Unternehmens, sie ein Promi aus Film oder Fernsehen, Sport oder Adel. DAS INVESTMENT zeigt prominente Paare aus der VIP-Loge der Wirtschaftswelt.

Bilder vom Fondskongress 2013

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Zum zwölften Mal traf sich die Finanzbranche in Mannheim beim Fondskongress. DAS INVESTMENT.com zeigt die Bilder der zweitägigen Veranstaltung.

Anlage-Trends 2013

Rendite plus Sicherheit: Welche Investments jetzt angesagt sind

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Bilder vom JDC-Beratertag 2013

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Der Maklerpool Jung, DMS & Cie. lud Berater zum Jahresauftakt nach Heidelberg. Auf dem Programm: Services des Pools, aktuellen Regulierungsthemen und ein Motivationsvortrag von AWD-Gründer Carsten Maschmeyer.

Bilder vom Emerging Markets Talk

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Top-Vermögensverwalter und Produkt-Experten der KAGs tauschten sich am 13. November in Hamburg über Schwellenländer-Investments aus.

"Langfristig Rendite von 15 Prozent“

Daniel Koller, Portfoliomanager von BB Biotech, erklärt, in welchen Gebieten seine Biotech-Beteiligungen gerade unterwegs sind, und was für Patienten, aber auch Anleger dabei herausspringen könnte.

Bilder von der DKM 2012

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Wir präsentieren die Bilder vom Branchentreff der Versicherungsmakler in Dortmund.

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Mehr Sicherheit für Berater: welche Antworten die INFINUS GRUPPE auf die drängenden Vertriebsfragen der Zeit gefunden hat

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Deutschlands größte Fonds-Statistik

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19.11.2010 09:30
Rubrik: Berater

Honorarberatung, Checklisten, Protokolle: Im Spannungsfeld der Finanzberatung

Quelle: Fotolia

Über die klassischen Interessenkonflikte der Finanzberater, die Rolle der Honorarberatung, die Mankos von Checklisten und Beratungsprotokollen und was daraus für eine anlegerorientierte Finanzberatung folgt. Ein Diskussionsbeitrag von Hans-Ascan Wieck, Leiter Beteiligungen, Feri Family Trust.

Der mit der klassischen Vermittlungsberatung verbundene Konflikt des Beraters, seinen Kunden korrekt und vollständig zu informieren, aber auch die Gewinnziele der Organisation, die er vertritt, zu verfolgen, kann dadurch aufgelöst werden, dass der Berater beziehungsweise seine Organisation keine Provision des Produktanbieters, sondern anstatt dessen ein Beratungshonorar vom Anleger erhält.

Honorarberatung als Lösung?

Die Honorarberatung ist eine Dienstleistung eines neutralen Beraters – vergleichbar einem Architekt, Steuerberater oder Rechtsanwalt –, bei der ausschließlich dessen Know-how und der erbrachte Zeitaufwand vergütet werden. Die Honorarberatung schließt jegliche offene oder verdeckte Vergütung durch Dritte aus, da sie auf die Beratung des Anlegers in seinem ausschließlichen Interesse fokussiert ist .

In der Praxis hat die Honorarberatung in ihrer Reinform bisher erst eine geringe Akzeptanz gefunden, ihr Marktanteil in Deutschland wird derzeit auf etwa ein Prozent geschätzt . Das liegt zunächst daran, dass Anleger nicht bereit sind, für eine Dienstleistung zu bezahlen, die sie bisher vermeintlich kostenfrei erhalten haben.

Darüber hinaus kann sich bisher nur eine Minderheit vorstellen, für ein Beratungsgespräch ohne konkrete Anlageempfehlung, ohne Vertragsabschluss und ohne Eintritt eines Anlageerfolgs den branchenüblichen Mindeststundensatz von 100 bis150 Euro zu bezahlen.

>> Provisionstabelle vergrößern

Vielen Anlegern ist jedoch gar nicht bewusst, welche absoluten Beträge die im Kleingedruckten von Anlagevorschlägen und Produktflyern ausgewiesenen Provisionssätze ausmachen können – wie in der Tabelle für einzelne Anlageprodukte beispielhaft dargestellt.

Abgesehen davon, dass solche Gebühren die Nachsteuerperformance manches Anlageproduktes deutlich reduzieren, ist offensichtlich, dass (jüngeren) Anlegern, die gelegentlich kleinere Beträge investieren wollen, eine ganzheitliche Honorarberatung kaum vorteilhaft erscheint, selbst wenn die Möglichkeit bestünde, die Empfehlungen des Beraters ohne Zahlung einer Vertriebsprovision umzusetzen.

Gerade diese Zielgruppe, für die es zunächst um die Absicherung existenzieller Bedürfnisse und Risiken geht, könnte nach einer ausführlichen Beratung entscheidende Weichen für ihre finanzielle Zukunft stellen.

Kein wirksamer Anlegerschutz durch Checklisten

Neben der Trennung von Analyse und Beratung von der Produktvermittlung verfolgt das Verbraucherschutzministerium auch die Zielsetzung, zu Lasten der Verbraucher bestehende Informationssymmetrien abzubauen und die Verbraucher wirksam vor schlechter Beratung zu schützen.

Hierzu gehören Vorschläge zur Kennzeichnung und Klassifizierung von Finanzprodukten in Informationsblättern, die Einführung von Checklisten zur Vorbereitung von Beratungsgesprächen und die schriftliche Dokumentation von Beratungsgesprächen in vom Anleger zu unterschreibenden Gesprächsprotokollen.

Checklisten zur anlegerseitigen Vorbereitung von Beratungsgesprächen müssen kritisch beurteilt werden. Diese Listen werden sich je nach Interessenschwerpunkt der sie herausgebenden Institution unterscheiden und durch die Vorgabe möglicher Antworten (Multiple choices) im Resultat nicht geeignet sein, die individuellen Bedürfnisse der Anleger etwa. bezüglich der Zielsetzung der Geldanlage, ihrer Risikoneigung oder ihrer bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen abzubilden.

Deising, 19-11-10 14:58:
Hallo Herr Wieck,

eine wie ich finde wirklich profunde, umfassende und angenehm unaufgeregte Abhandlung des Sachverhalts mit sehr guten und praktikablen Vorschlägen. Sie wissen wovon sie reden, weil Sie es offensichtlich auch so praktizieren - Glückwunsch.
Derartige Stimmen und Vorgehensweisen taugen tausendmal mehr als all die Verbandstreitereien, Neugründungen (siehe z.B. BVDH) und sonstige einseitig eigennützige Aktivitäten.

Beste Grüße
Michael Deising
Finanz- und Versicherungsmakler
Frank L. Braun, 19-11-10 16:58:
Hallo Herr Wieck, der Aussage von Michael Delsing schließe ich mich gerne an.
Wir können gar nicht häufig genug die Öffentlichkeit darüber informieren, dass es neutralen Rat nur gegen Honorar geben kann.
Beste Grüße aus Bonn
Frank L. Braun
www.VERMOEGENSPASS.de
zeigt, wie man das in die Tagespaxis umsetzt.

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