„Best-of-two“-Mischfonds Wie die Walser Privatbank die optimale Aktien-Renten-Mischung findet

Daimler-Werk in Sindelfingen: Der Walser Portfolio German Select investiert in Dax-Werte. Foto: Daimler AG

Daimler-Werk in Sindelfingen: Der Walser Portfolio German Select investiert in Dax-Werte. Foto: Daimler AG

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Ob im Beruf, in der Familie oder auch mal in der Freizeit – Stress gibt es üblicherweise schon genug. Da muss man nicht auch noch um seine Geldanlage zittern und sich Sorgen machen, wie sich die Finanzmärkte entwickeln und ob es besser ist, gerade überwiegend in Aktien oder in Anleihen investiert zu sein. 

Abhilfe verspricht die Walser Privatbank mit ihrer prognosefreien Fondsfamilie. Die drei Fonds werden allesamt nach dem gleichen Allokationsmodell gemanagt. Grundlage für die vielfach ausgezeichnete Strategie sind die gegenläufigen Entwicklungen der Aktien- und Rentenmärkte. Sobald eine der beiden Anlageklassen eine positive Performance erzielt, profitieren Anleger ganz automatisch. Ein ständiges Beobachten der Finanzmärkte entfällt, die Timingfrage damit auch. 

Stark in Krisenphasen 

Die Mischfonds überzeugen seit Jahren durch eine entsprechende Wertentwicklung, vor allem in Krisenphasen zeigen sie ihre Stärke. „Unsere Fonds verzeichnen in der Regel eine höhere Rendite als Anleiheinvestments und bergen ein geringeres Risiko als reine Aktieninvestments“, fasst Jürgen Jann, Leiter Asset Management bei der Walser Privatbank, die besonderen Vorteile des prognosefreien Allokationsmodells zusammen. 

Der bekannteste und bislang erfolgreichste Walser-Fonds, der zugleich am längsten auf dem Markt ist, ist der Walser Portfolio German Select. Der Fonds hat zum wiederholten Mal einen Preis bei Lipper gewonnen, diesmal ein Zertifikat für die 5-jährige Laufzeit in der Kategorie Mixed Asset EUR flexible. Der Track Record des Mischfonds kann sich schließlich mehr als sehen lassen: 7,2 Prozent pro Jahr seit Auflegung 2004. 

Die Grundidee der 2004 lancierten Strategie besteht darin, innerhalb eines Kalenderjahrs eine Portfoliorendite zu erzielen, die der Rendite der besseren Anlageklasse – also entweder deutsche Aktien oder deutsche Anleihen – abzüglich der Strategiekosten entspricht. Genauer gesagt, legt das Fondsmanagement zu Beginn jeden Jahres jeweils zur Hälfte die Gelder in Aktien und Renten an. 

Im Lauf der Monate verschieben sie dann die Anlage systematisch in Richtung jener Anlageklasse, die besser läuft. Bis zum Jahresende ist so je nach Marktentwicklung eine 100-Prozent-Gewichtung in Aktien oder Anleihen möglich. Ende 2013 beispielsweise lag die Aktienquote bei fast 100 Prozent. 2008 dagegen betrug der Anteil null Prozent, und das gesamte Fondsvermögen war im RexP investiert.