Betriebliche Krankenversicherung Die bKV stellt hohe Ansprüche an Versicherungsmakler

Es sind wieder mehr geworden.17,2 Tage fehlte 2016 jeder Arbeitnehmer hierzulande im Schnitt. Das sind zwei Tage mehr als noch ein Jahr zuvor. Knapp 675 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage stehen für 2016 damit auf der Uhr.

Eine Petitesse ist das nicht, führen diese Fehltage doch zu einem Produktionsausfall von etwa 75 Milliarden Euro (2015: 64 Milliarden Euro), wie aus dem „Bericht über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016“ des Bundesarbeitsministeriums hervorgeht. Jeder Fehltag eines Arbeitnehmers verursacht also Kosten von 112 Euro.

Fehltage gehen ins Geld 

Das ist gerade im Kleinen, also in jedem Unternehmen, zu spüren. Dazu ein vereinfachtes Beispiel: Bei einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitern belaufen sich die durchschnittlichen 17,2 Fehltage pro Mitarbeiter auf 860 insgesamt. Multipliziert mit den Durchschnittskosten von 112 Euro sind das 96.320 Euro pro Jahr.

Dieses Beispiel kann man natürlich nicht auf jeden Betrieb und jeden Mitarbeiter anwenden, es verdeutlicht aber doch das grundlegende Problem, dass Fehltage für den Arbeitgeber ins Geld gehen können, und dass er daher ein Interesse daran hat, den Krankenstand im Betrieb zu senken.

Ein geeignetes Mittel kann hier die betriebliche Krankenversicherung (bKV) sein. Das heißt, der Arbeitgeber schließt für seine Belegschaft einen Gruppen-Krankenversicherungsvertrag mit dem Versicherer ab – zum Beispiel eine Zahnzusatzpolice, eine Krankenhaus-Zusatzversicherung oder einen ambulanten Tarif, der für Vorsorgeleistungen aufkommt oder zum Beispiel die Brille bezahlt.