BlackRock Global Allocation Fund Maßarbeit mit Multi Asset

Apple-Store in New York: Der Tech-Riese ist derzeit eine der Top-Positionen im BGF – Global Allocation Fund | © Getty Images

Apple-Store in New York: Der Tech-Riese ist derzeit eine der Top-Positionen im BGF – Global Allocation Fund Foto: Getty Images

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Seit fast 30 Jahren bewährt sich die Strategie des BlackRock Global Funds – Global Allocation Fund bereits. 1989 startete ein Drei-Mann-Team der Investmentsparte von Merrill Lynch, die 2006 mit BlackRock fusionierte, diesen Fonds. Seit 20 Jahren ist der Multi-Asset-Klassiker auch für deutsche Anleger zugänglich. Er hat sich über die Jahre zu einem Schwergewicht entwickelt: 18,6 Milliarden US-Dollar sind in der Luxemburger Variante zurzeit investiert.

Seit August 2017 verantwortet Dan Chamby, der bereits seit 2003 im Black-Rock-Team ist, gemeinsam mit Russ Koesterich, David Clayton und Kent Hogshire das Fondsmanagement. Auf die Frage, was die Anleger vom BGF – BlackRock Allocation Fund erwarten dürfen, hat Chamby eine klare Antwort: Kontinuität. „Wir bieten Investoren weiterhin eine flexible Multi-Asset-Lösung, die breit über Asset-Klassen, Regionen, Sektoren, Wertpapiere und Währungen gestreut ist. Und die Auswahl der Einzeltitel als Grundlage des Portfolios wird weiterhin unser primärer Fokus sein“, unterstreicht Chamby.

Anlageziel sind aktienmarktähnliche Erträge bei einem geringeren Risiko. In den vergangenen fünf Jahren erzielte der Fonds durchschnittlich 7,9 Prozent pro Jahr (Stand: Ende Oktober 2017). Auch wenn Anlagestrategie und -ziel die gleichen sind wie vor fast 30 Jahren, wurde der Fonds dennoch kontinuierlich weiterentwickelt. „Sein Anlageuniversum hat sich erweitert, die technologischen Möglichkeiten haben sich verbessert, und das Team ist gewachsen“, erläutert Koesterich.

Mehr als 50 Experten kümmern sich mittlerweile um den Fonds. Jüngst wurden auch Veränderungen am Anlageprozess vorgenommen. „Unter anderem haben wir die Allokation vom Risikobudget in besonders überzeugende Anlageideen gestärkt, die Bestimmung der Positionsgrößen auf die Portfoliomanager verlagert und leistungsstärkere Verfahren zur Portfoliooptimierung eingesetzt, die eine noch feinere Anpassung unserer Top-down-Allokationsentscheidungen ermöglichen“, erklärt Koesterich.

Das Fondsportfolio ist breit gestreut und in viele, relativ kleine und unkorrelierte Positionen aufgeteilt. In der Regel wird in mehr als 700 Titel investiert. „Die tief reichenden Kompetenzen des Teams eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, Alpha zu generieren und sich gegenüber einem reinen ETF-Portfolio abzusetzen“, unterstreicht Koesterich. Die Benchmark des Fonds besteht aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen. An diese Aufteilung sind die Manager nicht gebunden.