"Bonds von zahlungskräftigen Schwellenländern sind mittlerweile eine eigene Anlageklasse"

Luxusgüter-Boom in China: Besucherin bei der Louis-Vuitton-Ausstellung „Voyages“ in Beijing. Quelle: Getty Images

Luxusgüter-Boom in China: Besucherin bei der Louis-Vuitton-Ausstellung „Voyages“ in Beijing. Quelle: Getty Images

// //

Schwellenländer bieten in der Regel attraktive Zinsen, außerdem können Anleger von der Aufwertung lokaler Währungen profitieren. Es kommt hinzu: Viele Emerging Markets sind mittlerweile weniger verschuldet und solider finanziert als die meisten der sogenannten Industriestaaten.

Von Lokalwährung profitieren

Einen einfachen Zugang zu Anleihen in Lokalwährungen weltweit bietet der Pictet Emerging Local Currency Debt (WKN: A0ML2E). Der Fonds investiert in Schuldtitel, die von den Regierungen in lokalen Währungen begeben werden.

Mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens sind in ein breit diversifiziertes Portfolio von Anleihen in der jeweiligen Lokalwährung angelegt. Darüber hinaus kann der Fonds in Geldmarktinstrumente von Schwellenländern investieren.

>> Vergrößern
Auch in Baisse-Zeiten erfolgreich Aktuell investiert Fondsmanager Simon Lue-Fong in mehr als 300 Positionen, zu den bevorzugten Staaten und Währungen zählen Brasilien, Polen, Mexiko und Indonesien.

Dass Lue-Fong auch mit schwierigen Zeiten zurechtkommt, hat er  in den Krisenjahren 2008 und 2011 gezeigt. So konnte er beispielsweise 2008 ein Plus von 3,3 Prozent erzielen – im Gegensatz zu seinen Konkurrenten, die alle im Minus lagen.

„Wir haben es bei der Hinwendung zu Emerging-Markets-Anleihen mit einem langfristigen Trend zu tun“, sagt Walter Liebe, Investmentspezialist von Pictet. So sei auch eine steigende Nachfrage durch ausländische Fonds, Staatsfonds und Zentralbanken sowie durch lokale und ausländische Pensionsfonds zu verzeichnen. Dem stehe jedoch nur ein begrenztes Angebot an Emissionen in lokaler Währung gegenüber.

>> Zum DAS INVESTMENT EXTRA Global Player