C-Quadrat-Fonds im Porträt „Momentum-Strategien funktionieren nachweislich“

Leo Willert, Head of Trading ARTS Asset Management

Leo Willert, Head of Trading ARTS Asset Management

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Erstens: Verluste begrenzen. Zweitens: Verluste begrenzen. Drittens: Verluste begrenzen. Wenn du diese drei Regeln befolgst, könntest du eine Chance haben“, lautet eine viel zitierte Weisheit des US-Rohstoffhändlers Ed Seykota. Wenn Leo Willert sie als sein liebstes Börsen-Bonmot anführt, beschreibt er damit zugleich einen wesentlichen Aspekt seines eigenen Investment-Ansatzes. Verlustbegrenzung, so Willerts Überzeugung, ist ein zentrales Element jeder erfolgreichen Anlagestrategie, die mittelfristig stets positive Erträge erwirtschaften soll.

Mit den von ihm gemanagten Fonds der C-QUADRAT-ARTS-Total-Return-Reihe ist Willert das fast immer besonders gut gelungen. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 und auch im schwierigen Börsenjahr 2011 hat der Gründer und Geschäftsführer von ARTS Asset Management, einem Unternehmen der C-QUADRAT Gruppe, die Verluste stark begrenzt – und das sowohl in den offensiven als auch in den ausgewogenen und defensiveren Fondsvarianten.

Abseits des Ziels der Verlustbegrenzung gibt es für den Fondsmanager dabei nur wenige Beschränkungen. Flexibilität zählt zum Kern der ARTS-Investmentstrategie. Denn Willert will immer in diejenigen Märkte und Fonds investiert sein, die gerade gut laufen. Dafür vertraut er auf das von ihm gemeinsam mit seinen Kollegen entwickelte vollautomatische ARTS-Handelssystem, das insbesondere mittelfristige Trends identifiziert.

Wissenschaftlich geprüfte Strategie

Ein starkes Momentum, also eine Aufwärtsbewegung, die sich bestenfalls noch beschleunigt, ist ein entscheidendes Kriterium bei dieser Analyse. Dafür gibt es gute Gründe, wie Willert erläutert: „Momentum-Trading ist die wissenschaftlich meistgeprüfte Investmentstrategie überhaupt und funktioniert nachweislich.“

Erkennt das System einen positiven Trend, wird eingestiegen. Signalisiert es eine Verlangsamung oder eine Trendumkehr, reagiert es automatisch mit dem Ausstieg. „Die stärksten Performer der jüngeren Vergangenheit haben die mathematisch höchste Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft zu den Spitzenperformern zu zählen“, fasst Willert zusammen. Es gebe Untersuchungen, die zeigen, dass das Phänomen bereits seit dem viktorianischen Zeitalter zu beobachten ist – „und zwar über alle Assetklassen wie Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Rohstoffe hinweg“.