Chef der Commerz Real Offene Immobilienfonds: Darum kam der Hausinvest gut durch die Krise

London: Trotz eines 25-prozentigen Großbritannien-Anteils kam der offene Immobilienfonds Hausinvest gut durch die Brexit-Krise | © Getty Images

London: Trotz eines 25-prozentigen Großbritannien-Anteils kam der offene Immobilienfonds Hausinvest gut durch die Brexit-Krise Foto: Getty Images

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Neun offene Immobilienfonds waren laut Scope vor beziehungsweise kurz nach dem Brexit-Votum in Großbritannien investiert. Den höchsten Anteil hatte mit 25,1 Prozent der Hausinvest (WKN: 980 701). Trotzdem kam der Fonds gut durch die Brexit-Krise.

Das Abstimmungsergebnis sei für ihn genauso überraschend gewesen wie für andere Marktteilnehmer, erklärt Commerz-Real-Chef Andreas Muschter gegenüber der Wirtschaftswoche. Seinen Fonds aber habe der Brexit nicht unvorbereitet getroffen. „Wir sichern unser Immobilienvermögen ohnehin gegen Währungsschwankungen zu fast 100 Prozent ab, da wir ein Euro-Sondervermögen sind und alle Immobilien in Euro bewerten müssen“, erklärt Muschter. Auch nach dem Brexit-Votum habe der Fonds jeden Tag eine positive Entwicklung gehabt. „Es gab keine negativen Effekte“.

"Die Übertreibungen der vergangenen 2-3 Jahre werden jetzt zurückgenommen"

Auch der Preisverfall auf dem britischen Immobilienmarkt macht dem Commerz-Real-Chef keine Sorgen. „Die Übertreibungen der vergangenen zwei, drei Jahre werden jetzt zurückgenommen oder kommen zum Stillstand“, sagt er. In seinen Immobilienbewertungen habe Hausinvest diese aber ohnehin nicht mitgemacht, sondern langfristig bewertet.