CME steigt bei Crosslend ein US-Börsenbetreiber investiert in Berliner Fintech

CME steigt bei Crosslend ein: US-Börsenbetreiber investiert in Berliner Fintech | © Kaboompics // Karolina

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Das Geschäftsmodell des Berliner Fintech-Anbieters Crosslend besteht in der Verbriefung von Darlehen auf Einzelbasis. Diese in Anleihen verbrieften Kredite können sowohl von privaten als auch von institutionellen Anlegern über die Plattform des Startups gezeichnet werden. Profitieren sollen neben Anlegern auch Kreditinstitute, deren Kredite Crosslend verbrieft - was potenziell zur Entlastung der Bank-Bilanzen beiträgt.

„Wir fokussieren uns auf viele Innovations-Zentren in der ganzen Welt. Crosslend erfüllt unsere Investment-Kriterien“, erklärte ein CME-Ventures-Sprecher gegenüber Bloomberg. Über eine „signifikante Due Diligence“ sei der Kapitalgeber zu dem Schluss gekommen, dass die Technologie der Berliner Firma wichtig sein werde für die „Finanzdiensleistungs-Vertikale“.

Start-up hat noch viel vor

Oliver Schimek, Gründer von Crosslend

Crosslend beabsichtigt, in der Zukunft einen Zweitmarkt aufzubauen, über den die bereits platzierten Anleihen gehandelt werden können. „Wir freuen uns sehr über das Investment von CME Ventures. Es zeigt, dass einer der etabliertesten Marktplätze der Welt die Vision“ des Unternehmens teile, sagte Oliver Schimek, Gründer und Geschäftsführer von Crosslend, gegenüber Bloomberg.

Neben CME Ventures und Lakestar LP zählt Crosslend nach eigenen Angaben mehrere andere Beteiligungsunternehmen zu seinen Investoren, darunter Northzone und Atlantic Labs. Das Unternehmen ist zurzeit in Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederländern tätig. CME Ventures, das für gewöhnlich Minderheitsbeteiligungen an jungen Technologiefirmen übernimmt, wollte sich zu Umfang und der Dauer des Investments bei Crosslend nicht äußern.