Crashtest Die besten Fonds für Goldminenaktien

Die Kupfer- und Goldmine Oyu Tolgol in der Mongolei wird gemeinsam von der staatlichen Erdenes Oyu Tolgoi und der zur Rio-Tinto-Gruppe gehörenden Turquoise Hill Resources betrieben. Foto: Getty Images

Die Kupfer- und Goldmine Oyu Tolgol in der Mongolei wird gemeinsam von der staatlichen Erdenes Oyu Tolgoi und der zur Rio-Tinto-Gruppe gehörenden Turquoise Hill Resources betrieben. Foto: Getty Images

// //

Ist der Einstieg verpasst? Nach jahrelangen Verlusten überraschten Goldminenaktien in diesem Jahr. Der Goldproduzentenindex NYSE Arca Gold Bugs, auch Hui-Index genannt, hat seit Jahresanfang bis Mitte Mai um rund 100 Prozent zugelegt – ein fulminantes Kursfeuerwerk in einer Zeit, in der sich die breiten Aktienmärkte so lala entwickelten. Angefeuert wurde die Rally zunächst von einem steigenden Goldpreis.

Aber auch als dieser Anstieg verebbte, ging es bei den Minenaktien weiter nach oben. „Wir haben eine Wende zur Gesundung der Branche gesehen“, sagt Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ihre Kosten reduziert. „Bei einem leicht steigenden oder auch nur stabilen Goldpreis sollte sich die Rally bei den Goldminen fortsetzen können“, so Herrmann.

Blackrock hat mit dem rund 4 Milliarden Euro schweren Blackrock World Gold den mit Abstand größten Goldminenaktienfonds in Deutschland im Angebot. Im Crashtest, für den die Münchner Analysegesellschaft FWW Kennziffern der vergangenen fünf Jahre von 23 Goldminenaktienfonds verglichen hat, liegt der Blackrock-Koloss auf Platz 2. In den ersten vier Monaten des Jahres bescherte Fondsmanager Evy Hambro Euro-Anlegern ein Plus von knapp 60 Prozent – durchaus ansehnlich, aber mehr als 20 Prozentpunkte weniger als der Referenzindex.