Das Dagobert-Duck-Phänomen So schützen Berater die Generation 50plus vor den falschen Produkten

Frank Nobis, Institut für Vorsorge und Finanzplanung (l., Foto: Dominik Garban), und Jochen Ruß, Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaft (ifa)

Frank Nobis, Institut für Vorsorge und Finanzplanung (l., Foto: Dominik Garban), und Jochen Ruß, Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaft (ifa)

Kürzlich nahm die Deutsche Bundesbank erstmalig eine neue Zahl in den Mund: 69. Bis auf dieses Alter müsse das Rentenalter bis zum Jahr 2060 schrittweise angehoben werden, sonst wäre das Versorgungsniveau in Gefahr. Anpassungen seien unvermeidlich, damit die gesetzliche Rentenversicherung weiterhin funktioniert, sagen die Bundesbanker.

Dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen, ist kein Geheimnis. Dass das neben jüngeren Generationen auch die über 50-Jährigen, die sogenannten Baby-Boomer betrifft, ist vielen nicht klar.

48 Prozent des Durchschnittslohns

Fernreisen, ein Zweitwohnsitz im Süden oder teure Hobbys lassen sich mit einem Rentenniveau, das aktuell ohnehin nur noch bei 48 Prozent des Durchschnittslohns liegt, nicht finanzieren.

Schon heute sind die rechtlichen Weichen so gestellt, dass die Rente bis zum Jahr 2030 bis auf 43 Prozent absinken darf. Soll heißen: Wer jetzt nicht privat vorsorgt, kann die Lücke nicht mehr schließen, die sich auftut.