Das sagen Aktienanalysten Fällt der Dax jetzt unter 8.000 Punkte?

Fehlstart: Das wichtigste Börsenbarometer für deutsche Aktien sank gegenüber Ende 2015 um mehr als 11 Prozent. Foto: Getty Images

Fehlstart: Das wichtigste Börsenbarometer für deutsche Aktien sank gegenüber Ende 2015 um mehr als 11 Prozent. Foto: Getty Images

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Nachdem am Wochenende die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verkündet wurden, sind die Ölpreise zum Start der neuen Handelswoche noch weiter gesunken: Sowohl europäisches Rohöl der Sorte Brent als auch die amerikanische Sorte WTI kostet derzeit weniger als 30 US-Dollar pro Barrel.

Damit ist Rohöl auf den Weltmärkten so günstig wie zuletzt im Herbst 2003. Allein in den ersten zwei Handelswochen 2016 sind die Preise um rund ein Fünftel gesunken. Während der Preis pro 159-Liter-Fass des Energierohstoffs auf sein Zwölf-Jahres-Tief gefallen ist, kostet auch die Tonne Kupfer so wenig wie zuletzt Mitte 2009.



Ebenso deutlich ins Minus gerutscht ist im noch jungen Börsenjahr der deutsche Leitindex Dax, der inzwischen rund 11 Prozent seines Wertes zum Jahresabschluss 2015 verloren hat. Das spiegelt eine gewisse Skepsis einiger Investoren am Aktienmarkt gegenüber den Gewinnaussichten deutscher Unternehmen wider.

Doch es gibt auch eine positive Interpretation dieser Phänomene: Die Preisrückgänge bei Rohstoffen wirken zwar gegenwärtig stark zur Verunsicherung bei, zitiert manager magazin Markus Reinwand. Der Analyst der Landesbank Hessen-Thüringen hält dem aber entgegen, dass sie aber auch „in den Verbraucherländern wie ein Konjunkturprogramm“ wirkten.