Defensive VV-Fonds So starteten defensive Mischfonds ins Jahr 2016

Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer und Gründer von Asset Standard.

Klaus-Dieter Erdmann, Geschäftsführer und Gründer von Asset Standard.

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Das erste Quartal des Jahres hielt Investoren in Atem. Nach dem Kurssturz bei Aktien im Januar zeigten sich die Märkte im weiteren Verlauf nervös. Einige Anleger haben während dieser Marktphase Verluste erlitten. Es gibt jedoch auch Lichtblicke– vor allem defensiv ausgerichtete VV-Fonds schlugen sich im ersten Quartal 2016 gut und lieferten Quartalsrenditen bis zu 3,55 Prozent. Das Analyseportal Asset Standard hat sämtliche defensiven VV-Fonds unter die Lupe genommen und deren Entwicklung im ersten Quartal 2016 analysiert.

Erfolgreichster Fonds der ersten drei Monate ist der BKC Treuhand Portfolio I der Bank für Kirche und Caritas. Die Assetmanager schafften bei einer Volatilität von 4,27 Prozent und einem maximalen Draw down von 2,11 Prozent eine Rendite von 3,55 Prozent. Noch etwas defensiver agierte der zweite Fonds auf der Performance-Rangliste: Der Guliver Demografie Sicherheit erzielte zwar mit 2,84 Prozent eine geringere Rendite, glänzt aber mit einem maximalen Drawdown von nur 1,19 Prozent und einer Volatilität von 3,44 Prozent.

Knapp dahinter rangiert mit dem BlackRock BGF – Managed Index Portfolios – Defensive ein VV-Fonds, der bei einer Volatiltät von 2,96 Prozent und einem maximalen Drawdown von 1,1 Prozent eine Rendite von 2,46 Prozent erzielen konnte. Die große Leistungsdichte im Bereich der defensiven VV-Fonds bestätigen AXA Defensiv Invest und StarCapital –Winbonds plus, die im ersten Quartal Renditen von 2,4 und 2,3 Prozent einfahren konnten.