Deka Vermögensmanagement entsteht Deka-Gruppe strukturiert Wertpapiergeschäft neu

Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der Dekabank: „Wir bündeln unsere Kompetenzen und nutzen Synergien. Damit sind wir für die Zukunft gut gerüstet.“ | © Dekabank

Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der Dekabank: „Wir bündeln unsere Kompetenzen und nutzen Synergien. Damit sind wir für die Zukunft gut gerüstet.“ Foto: Dekabank

Die Deka-Gruppe strukturiert ihr Asset-Management-Wertpapiergeschäft neu und bündelt alle vermögensverwaltenden Produkte künftig in der Deka Vermögensmanagement (DVM). Dazu wird die bisherige LBB-Invest– seit 2014 eine hundertprozentige Tochter der Dekabank – umfirmiert.

In der DVM sollen ab dem zweiten Quartal 2018 Dachfonds, die standardisierte Fondsvermögensverwaltung sowie die individuelle Vermögensverwaltung der Deka-Gruppe mit einem Bestandsvolumen von 30 Milliarden Euro konzentriert werden.

Daneben behält die DVM sogenannte Boutique-Fonds, bei denen auch die Expertise spezialisierter externer Asset Manager genutzt wird. Die künftige Geschäftsführung der DVM wird vor Beginn des operativen Starts im Frühjahr bekanntgegeben. Ende 2019 soll der Sitz der Gesellschaft von Berlin nach Frankfurt verlegt werden.

Die Deka Investment mit einem Fondsvolumen von 158 Milliarden Euro soll sich künftig auf das fundamentale und quantitative Fondsmanagement von Publikums- und Spezialfonds, auf ETFs sowie auf das Asset Servicing konzentrieren. Aus diesem Grund werden zum 1. April 2018 die von der LBB-Invest eigengemanagten Aktien- und Rentenfonds auf die Deka Investment übertragen.

„Mit der neuen Struktur unseres Asset-Management-Wertpapiergeschäfts haben wir eine klare Aufgabenteilung der Kapitalverwaltungs-gesellschaften“, sagt Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der Dekabank. „Wir bündeln unsere Kompetenzen und nutzen Synergien. Damit sind wir für die Zukunft gut gerüstet.“

Die Dekabank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 283 Milliarden Euro (per 30. September 2017) sowie mehr als vier Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.