Der große China-Check Teil 1: Läuft Chinas Wirtschaft zu heiß?

Bild: Fotolia

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„Jeder Unternehmensvorstand beginnt zu lächeln, sobald das Gespräch auf China kommt“ – besser, als es dieser hagere Mann mit dem angenehmen Bariton in die Kamera brummelt, könnte man die aktuelle Stimmungslage der Weltwirtschaft nicht ausdrücken. Es ist Jim O’Neill, Chefvolkswirt der Geldmacht Goldman Sachs.

Es ist dabei schon eine gewaltige Last, die die Welt dem neuen Land des Lächelns auftürmt: Heilsbringer für Millionen Anleger, Hoffnungsträger für überschuldete Regierungen, Retter der darbenden Weltwirtschaft.
Vor allem beeindruckt Beobachter, wie China sich bisher durch die Wirtschaftskrise manövriert. Offenbar sind gerade diese Kommunisten derzeit die besten Kapitalisten. Das jährliche Wirtschaftswachstum ist seit Jahren konsequent hoch. Jahr für Jahr finden mehr Menschen eine Arbeitsstelle. Und der Wirtschaft liebster Indikator: Seit kurzem kaufen Chinesen mehr Autos als die Amerikaner. Das gab es noch nie zuvor.

Doch es gibt auch mahnende Stimmen. „Das könnte noch sehr hässlich werden“, meint Vincent Strauss, Manager des bekannten Schwellenländerfonds Comgest Magellan. Strauss warnt vor steigender Inflation und einer Spekulationsblase.



Somit ist es Zeit, wichtige China-Vorbehalte aufzugreifen: Wirtschaft, Währung, Immobilien, Inflation und Kredite. Wir beginnen auf der folgenden Seite mit der Wirtschaft Chinas.

Zum China-Check 1: Läuft die Wirtschaft zu heiß?

Zum China-Check 2: Ist ein fester Yuan Gift für die Wirtschaft?

Zum China-Check 3: Gibt es eine Immobilienblase?

Zum China-Check 4: Gibt es eine Kreditblase mit Inflationsgefahr?