Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter Andreas Marnett empfiehlt den Hermes Global Emerging Markets

Andreas Marnett leitet das Fonds-Research bei Sal. Oppenheim. | © Sal. Oppenheim

Andreas Marnett leitet das Fonds-Research bei Sal. Oppenheim. Foto: Sal. Oppenheim

In einem breit gestreuten Portfolio dürfen Anlagen aus den Schwellenländern nicht fehlen. Da sich das Wachstum der Weltwirtschaft derzeit beschleunigt und vor allem aus China positive Konjunkturdaten gemeldet werden, gilt dies insbesondere für Aktien von Unternehmen, die von höherem Wachstum profitieren. Beim aktiv gemanagten Hermes Global Emerging Markets handelt es sich um einen klassischen Blend-Fonds, der zwischen den unterschiedlichen Unternehmensgrößen und Anlagestilen je nach Marktlage flexibel variieren kann.

Der Investmentprozess basiert auf einer Kombination aus Bottom-Up- und Top-Down-Analyse. Fondsmanager Gary Greenberg analysiert mit seinem Team aus insgesamt zehn Fondsmanagern und Analysten die in Frage kommenden Unternehmen und bewertet parallel dazu das Umfeld im jeweiligen Land und im entsprechenden Sektor anhand von gesamtwirtschaftlichen Grunddaten.

Der Schwerpunkt liegt auf Qualitätsunternehmen, also Firmen, die sich durch robuste Bilanzen, eine hohe Eigenkapitalrentabilität, ein nachhaltiges Geschäftsmodell und erkennbare Wettbewerbsvorteile sowie günstige Bewertungen auszeichnen. Der überwiegende Anteil der ausgewählten Titel stammt aus dem Large- und Mid-Cap-Bereich. Fester Teil der Titelanalyse sind ökologische und soziale Faktoren sowie Fragen der Unternehmensführung, da diese Schlussfolgerungen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg zulassen. Greenberg fokussiert sich dabei auf Titel, die langfristige strukturelle Änderungen durchlaufen, idealerweise in Ländern mit attraktiven Marktbedingungen.

Das recht konzentrierte Portfolio besteht aus 50 bis 75 Werten. Derzeit befinden sich 56 Titel im Fonds. Der Tracking Error über drei Jahre liegt derzeit bei 5,6 Prozent gegenüber dem weltweiten Schwellenländer-Aktienindex MSCI Emerging Markets, von dem das Portfolio erheblich abweicht (Active Share von 90 Prozent). Beides unterstreicht den aktiven Ansatz. Der Fonds hat aufgrund der sehr guten Performance und hohen Nachfrage in der Vergangenheit mittlerweile ein Fondsvolumen von 2,1 Milliarden Euro erreicht. Sogar in den schwierigen Jahren für Schwellenländer-Aktien Jahren 2013 und 2015 war sein Ergebnis positiv.

Gary Greenberg, der sich seit 1989 mit den Emerging Markets auseinandersetzt, managt den Fonds seit dessen Auflegung im Oktober 2011. Dies spricht für eine Kontinuität im Management, die besonders in den zeitweise turbulenten Märkten der Schwellenländer ein erheblicher Vorteil sein kann. Er und sein Team verwalten insgesamt 4 Milliarden Euro in Schwellenländern.

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