Die Fonds-Favoriten der Top-Vermögensverwalter Sascha Büssing empfiehlt den IIV Mikrofinanzfonds

Sieht in Mikrofinanzfonds mehr als einen Renditebringer: Sascha Büssing, Produktmanager Investmentfonds Oldenburgische Landesbank

Sieht in Mikrofinanzfonds mehr als einen Renditebringer: Sascha Büssing, Produktmanager Investmentfonds Oldenburgische Landesbank

Ein Mikrofinanzfonds eröffnet Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern der Zugang zu finanziellen Mitteln, die sonst durch das Raster der konventionellen Finanzwirtschaft fallen. Da aber die Selbstversorgung und Unabhängigkeit ein Schlüssel zur Teilnahme am wirtschaftlichen und sozialen Leben sind, liefert eine Investition in Mikrofinanz mehr als nur eine finanzielle Rendite, sie kann eine „echte Wirkung“ erzielen.

Eine solche Anlagemöglichkeit bietet der Mikrofinanzfonds der Gesellschaft Invest In Visions (IIV). Im November 2017 hat das Team um Edda Schröder es geschafft, das Volumen des im Oktober 2011 aufgelegten Fonds auf über 500 Millionen Euro zu steigern. Er investiert in Darlehen, die an Mikrofinanzinstitute (MFIs) in Entwicklungsländern vergeben werden. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren MFIs, die vor allem in ländlichen Gebieten aktiv sind. Die MFIs dienen als Schaltstelle zwischen dem IIV Mikrofinanzfonds und dem Endkreditnehmer. Aktuell hat das Fondsmanagement in circa 70 Mikrofinanzinstitute aus 27 Ländern investiert.

Eine solche Investition in Mikrofinanz kann das Kundenportfolio breiter aufstellen, gleichzeitig dürfen aber wichtige Risiko-Parameter bei der Anlage nicht außer Acht gelassen werden. Entwicklungs- und Schwellenländer können für Investoren eine Herausforderung darstellen, da die Politik in die wichtigen finanziellen Angelegenheiten vielfach stärker eingreift als in Industrieländern üblich. Zudem sind die jeweiligen Landeswährungen zu beobachten, die das Fondsmanagement im Rahmen des Investmentprozesses absichert.

Die Währungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern unterliegen teils extremen Schwankungen. Sie abzusichern kostet Gebühren, die die Rendite schmälern. Und abschließend ist die Vergabe von Darlehen natürlich von der Rückzahlungsmentalität der Kreditnehmer abhängig. Exogene Einflüsse (Rohstoffpreisverfall, Nahrungsmittelknappheit, Dürren, Naturkatastrophen etc.) können zu Zahlungsrückständen oder sogar zu Ausfällen führen.

Wenn Anleger aber diese Anlagerisiken einkalkulieren und gleichzeitig einen längerfristigen Anlagehorizont vor Augen haben, ergibt sich neben der finanziellen auch die Chance auf eine soziale Rendite.

Über die Oldenburgische Landesbank AG: Das 1869 gegründete, börsennotierte Institut bietet im Private Banking eine umfangreiche Vermögensbetreuung inklusive Stiftungsmanagement. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beratung von Freiberuflern und Firmenkunden.