Die iPad-Police erweist sich als faules i

Ein Mitarbeiter erklärt die Vorzüge des neuen iPad – und rät möglicherweise zum Abschluss einer passenden Versicherung. Quelle: Getty Images

Ein Mitarbeiter erklärt die Vorzüge des neuen iPad – und rät möglicherweise zum Abschluss einer passenden Versicherung. Quelle: Getty Images

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Gut 55 Millionen iPads hat Apple seit 2010 verkauft. Bis zum Jahr 2015 werden noch einmal rund 100 Millionen dazukommen, glaubt das Marktforschungsinstitut Gartner. Ein Riesengeschäft. Nicht nur für Apple – auch Versicherungen profitieren von dem Hype,  denn viele Tablet-PCs werden direkt mit einer Police verkauft. Die Verkäufer in den Läden bieten die Verträge aggressiv an, weil Versicherer ihnen hohe Provisionen zahlen.

Zu den großen Anbietern der speziellen Policen gehören Ergo Direkt und Axa. Bei Ergo Direkt ist das iPad ein Fall für die von Vorstandschef Peter M. Endres persönlich im Fernsehen viel beworbene Gegenstandsversicherung, die „Vollkasko für das Lieblingsstück“ verspricht (siehe auch DAS INVESTMENT 05/2012).

Ein Tablet-PC kann hier für maximal fünf Jahre versichert werden, wobei Prämie und Versicherungssumme jährlich fallen. Im ersten Jahr kostet der Beitrag für ein iPad mit einem Neuwert von 900 Euro immerhin 102 Euro. Versichert ist das neue iPad nur für 810 Euro.