Ve-RI Listed Real Estate Super diversifiziert: Mit diesem Porfolio investieren Anleger in 40.000 Immobilien

Ve-RI Listed Real Estate – der Name lässt sofort auf einen Immobilienaktienfonds schließen. Dass auch das Thema Nachhaltigkeit hier eine Rolle spielt, ist indes nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Jedoch kann auch ohne explizite Namensgebung eine Menge Nachhaltigkeit in Fonds enthalten sein. Dies zeigt nicht zuletzt das Sustainability Rating der Analyseagentur Morningstar: Sie beurteilt Fonds mit diesem neuartigen Rating danach, wie nachhaltig die in den Fonds enthaltenen Unternehmen gemanagt werden.

Das Ergebnis mit ein bis fünf Globen soll dazu beitragen, dass Anleger die Nachhaltigkeit der Fondsportfolios generell und nicht nur für ausdrücklich als solche bezeichnete Fonds besser einschätzen können. Ergebnis für den Ve-RI Listed Real Estate sowie einen weiteren Aktienfonds der Gesellschaft Veritas Investment: Bestnote mit fünf Globen.

Damit gehören die Fonds, gemessen an Nachhaltigkeitskriterien, zu den jeweils besten 10 Prozent ihrer Vergleichsgruppe. Zudem erhielt der Schwesterfonds Ve-RI Listed Infrastructure die zweithöchste Auszeichnung mit vier Globen. „Das gute Abschneiden ist Ergebnis unserer Anlagestrategie, bei der auch ESG-Kriterien – also die Bereiche Environment-Social-Governance – berücksichtigt werden“, sagt Veritas-Geschäftsführer Hauke Hess (siehe Interview mit Hauke Hess am Ende).

ESG-Kriterien stellen einen der insgesamt vier Teilbereiche dar, in denen Veritas Investmentpunkte vergibt. Das Bewertungssystem dient dazu, aus dem Anlageuniversum von weltweit rund 400 infrage kommenden Immobilientiteln die aussichtsreichsten herauszufiltern. Diesen Prozess durchlaufen alle für den Fonds geeigneten Unternehmen. Dabei werden ESG-Kriterien mit 10 Prozent einbezogen, Qualitätsaspekte wie zum Beispiel Profitabilität und Gesamtmarktrendite werden mit 25 Prozent einbezogen.

Mit ebenfalls 25 Prozent wird die Value-Analyse gewichtet, indem Kennziffern wie das Kurs-BuchwertVerhältnis untersucht werden. Mit 40 Prozent wird zudem der extreme Value-at-Risk (eVAR) berücksichtigt. Diese Kennziffer gibt an, welche Abweichung beim Eintritt einer Extremsituation zu erwarten ist. Damit fließt nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Abweichung, sondern auch deren Intensität ein.