Eckhard Sauren: "Ich habe nicht studiert, sondern sofort gearbeitet"

Eckhard Sauren

Eckhard Sauren

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1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

3,50 Mark Taschengeld sind wenig.

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?

Ich habe nicht studiert, sondern sofort gearbeitet.

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Nein.

4. Das unsinnigste Börsen-Bonmot, das Ihnen je untergekommen ist?

90 Prozent der Erträge hängen von der richtigen Asset Allocation ab.

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Das Sauren Fonds-Konzept.

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Einmal hinter der Konkurrenz zu sein, ist Motivation genug, dies wieder zu ändern.

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Man bekommt zahlreiche Auszeichnungen und gönnt sich eine gute Flasche Rotwein.

8. Worauf sind Sie stolz?

Auf meine beiden Töchter und auf die zahlreichen Auszeichnungen.

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Dass institutionelle Anleger für Anleihen der PIGS-Staaten kein Risikokapital hinterlegen müssen, für konservative Absolute-Return-Fonds jedoch 30 Prozent.

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Politikern. Das Problem ist jedoch, dass es bei den meisten Politikern nicht ausreicht, ihnen die Meinung zu sagen. Vielmehr müsste man ihnen die kompletten Hintergründe erläutern, damit sie verstehen, was sinnvoll ist.

11. Was sammeln Sie?

Auszeichnungen.