Edelmetall-Investments „Gold noch in den Kinderschuhen seines Bullenmarktes“

Goldraffinerie im toskanischen Arezzo:  | © Getty Images

Goldraffinerie im toskanischen Arezzo: Foto: Getty Images

Mark Burridge, Fondsmanager des Baker Steel Precious Metals Fonds (ISIN: LU1128909121)

„Zu Beginn des Jahres 2018 gehen wir davon aus, dass sich die nächste Phase des Gold-Bullenmarktes nähert“, heißt es in einem in einem aktuellen Marktkommentar von Baker Steel Capital Managers. Angetrieben werde diese Entwicklung „von einem zunehmend unterstützenden makroökonomischem Umfeld, niedrigen Realzinsen, einem schwachen US-Dollar, steigenden Staatsschulden, Ungewissheit über die Geldpolitik und ein steigendes Potenzial für geopolitische Instabilität“.

„Darüber hinaus erhöhen die aktuellen Marktbedingungen den Bedarf an Portfolio-Diversifizierung“, so die Analysten der Investmentgesellschaft aus London weiter. „Rekordbewertungen an den Aktienmärkten, historisch niedrige Marktvolatilität und Anzeichen von Selbstzufriedenheit bei Anlegern, die zu Spekulationen und Phänomenen wie dem Kryptowährungsboom von 2017 führen, werden wahrscheinlich die Nachfrage nach Gold zunehmend antreiben.“

„Der Goldsektor noch in den Kinderschuhen seines Bullenmarktes“

Seit dem Ende des Goldmarktes Ende 2015 habe die Erholung des Goldsektors verschiedene Phasen durchlaufen. „Wir glauben, dass ein Ausbruch von Gold Ende 2017 den Beginn der nächsten Phase der Erholung von Gold markierte.“ Es sei „nicht unangemessen anzunehmen, dass der aktuelle Bullenmarkt in Gold noch in den Kinderschuhen steckt“.

„Ein zentrales Merkmal der Konsolidierung des Goldsektors im Jahr 2017 war die unterschiedliche Entwicklung der Goldproduzenten. Goldminenbetreiber haben sich verstärkt auf die Kostenkontrolle und Kapitaldisziplin konzentriert, und jene Unternehmen, die ihre Margen erfolgreich gehalten oder erhöht haben, wurden vom Markt belohnt, während diejenigen, die ihre Ziele verfehlt haben, von den Investoren herabgestuft wurden.“

„Aktives Management im Goldaktiensektor zahlt sich aus“

Die von den Goldproduzenten gebotene operative Hebelwirkung sei nach wie vor ein Hauptgrund, das Engagement im Goldaktiensektor beizubehalten, auszubauen oder zu beginnen. Ebenso sei das Potenzial für eine Neubewertung derjenigen Unternehmen, die Kapitaldisziplin und Kostenkontrolle betreiben ein Grund für Allokationen in diesem Sektor.