„Ein Soft Closing weiterer Fonds ist nicht geplant“ So kommentiert Acatis das Soft Closing des Acatis ELM Konzept

Frank Lübberstedt, Berater des Acatis ELM Konzept | © Ehrke und Lübberstedt

Frank Lübberstedt, Berater des Acatis ELM Konzept Foto: Ehrke und Lübberstedt

Die Investmentgesellschaft Acatis hat für ihren Fonds Acatis ELM Konzept seit dem 15. November ein sogenanntes Soft Closing verhängt. Üblicherweise steht Soft Closing für eine Fondsschließung für neue Anleger - Fondssparer sind davon meist ausgenommen. Acatis geht jedoch einen anderen Weg. Seit dem 15. November belegt die Gesellschaft den Kauf neuer Fondsanteile grundsätzlich mit einem Ausgabeaufschlag von 3 Prozent. Auch Fondssparer, die im Rahmen ihres Sparplans regelmäßig Fondsanteile hinzukaufen, sind von diesem Mehraufschlag betroffen.

Weiterhin in weniger als 200 Millionen Euro schwere Unternehmen investieren können

„Ein Teil des Portfolios setzt sich aus Aktien und Anleihen von Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von unter 200 Millionen Euro zusammen“, erklärt Acatis. Man möchte weiterhin in diese Unternehmen investieren können. Dies sei aber nur möglich, wenn das Fondsvolumen „nicht unbegrenzt anwächst, sondern idealerweise nur durch die erzielte Performance steigt“.

Durch den Mehr-Aufschlag wolle man die Zuflüsse abbremsen, so Acatis weiter. Der Ausgabeaufschlag fließe zu 100 Prozent in das Fondsvermögen - Vermittler bekommen davon laut Acatis nichts ab.