„Eine der wichtigsten Versicherungen? Ich habe meine Zweifel" Makler ergreift Partei für Handelsblatt in der BU-Debatte

Im Krankenhaus: Wer durch Krankheit oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, steht finanziell schlecht da. Trotzdem rät ein Makler seinen Kunden von einer BU-Versicherung ab | © Getty Images

Im Krankenhaus: Wer durch Krankheit oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, steht finanziell schlecht da. Trotzdem rät ein Makler seinen Kunden von einer BU-Versicherung ab Foto: Getty Images

Dass sich ein weiterer Makler in die Debatte um die Notwendigkeit einer BU-Versicherung einschaltet ist nichts ungewöhnliches - der Streit zwischen dem Handelsblatt-Redakteur Martin Dowideit und den Versicherungsexperten, der sich schon in der dritten Runde befindet, rief bereits einige Vermittler auf den Plan. Allerdings ergreift der Neuzugang in der Debatte Partei für den Handelsblatt-Redakteur.

"Als Versicherungsmakler hadere ich mit BU-Policen“

„Ich arbeite als Versicherungsmakler in einer deutschen Großstadt und hadere mit BU-Policen“, schreibt der Makler, der seinen Namen nicht veröffentlicht sehen möchte, in der Wirtschaftswoche. Er glaube nicht, dass die von den Versicherern angebotenen Berufsunfähigkeitsversicherungen auch wirklich das Risiko der Verbraucher treffen.

BU-Befürworter argumentieren mit Statistiken, demnach jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens einmal seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben muss. Das benutzen sie als „Totschlagargument“, um die BU-Versicherung zu einer der wichtigsten Versicherungen zu erheben, schreibt der Makler. „Ist das berechtigt? Ich habe meine Zweifel.“