Erfolgreich Geld anlegen Mit Beharrlichkeit zum Anlageerfolg!

Wolfgang Juds, Geschäftsführer der CREDO Vermögensmanagementgesellschaft

Wolfgang Juds, Geschäftsführer der CREDO Vermögensmanagementgesellschaft

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Wenn Anleger mit ihrer Geldanlage unzufrieden sind, liegt dies vor allem an den erzielten Resultaten. Entweder wurden in der Vergangenheit Verluste eingefahren oder die erwirtschafteten Erträge entsprachen nicht den Erwartungen, die Anleger an das Investment hatten. Viele Anleger haben mit Aktien und Investmentfonds in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Die T-Aktie hat sich für manche als Reinfall entpuppt und die Lehman-Pleite hat das Depot ebenfalls schmelzen lassen wie das Eis in der Sonne. Kein Wunder, das sich zahlreiche Anleger enttäuscht von den Kapitalmärkten abgewendet und lieber zum sicheren Tages- oder Termingeld gegriffen haben. Seit es dort aber kaum noch Zinsen gibt, wagen einige Anleger einen neuen Versuch.

Die häufigsten Fehler bei der Geldanlage:

Bei der Analyse vieler Depots im Laufe der letzten Jahre kommen folgende gravierende Fehler besonders häufig vor:

Es fehlt oft an einer sinnvollen Streuung auf verschiedene Anlageklassen. Regional liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und manchmal auf Europa. Der globale Blick fehlt. Amerikanische Titel und Aktien aus den Schwellenländern sind deutlich untergewichtet. Dafür finden sich dann eine ganze Reihe deutscher Aktien im Depot wieder, die zum Teil noch aus derselben Branche stammen, wie Daimler, Volkswagen und BMW. Dadurch entstehen Klumpenrisiken, die das Depot überdurchschnittlich stark gefährden. Ein Beispiel ist die Energiewende, die zu starken Kurseinbrüchen bei den Versorgern RWE und E.ON geführte. Ähnliches gilt für Anleihen. Auch hier wird häufig zu Titeln mit attraktiven Zinsen gegriffen - ohne das Ausfallrisiko richtig einschätzen zu können. In jüngster Zeit war besonders das Segment der Mittelstandsanleihen stark von Ausfällen betroffen.
  • Titel, die im Verlust liegen, werden oft zu lange im Bestand gehalten, während Aktien, die im Gewinn sind, zu früh abgestoßen werden. Depots, die über mehrere Jahre gewachsen sind, haben manchmal Positionen im Bestand, bei denen sich wenig tut. Sie leben vom Prinzip der Hoffnung, aber die Entwicklung ist in der Realität enttäuschend.
  • Insgesamt fällt auf, dass viele Anleger in Aktien nur unterdurchschnittlich investiert sind und somit erhebliche Ertragspotenziale verschenken.
  • Während im normalen Leben viele Verbraucher auf Sonderangebote und günstige Preise achten, um ein Schnäppchen zu machen, verhalten sie sich am Kapitalmarkt genau anders. Sie kaufen auf Basis der Kurse der Vergangenheit und steigen meist teuer ein. Bei Verkäufen ist häufig das Gegenteil zu beobachten - bei fallenden Kursen führt die Angst vor größeren Verlusten dazu, dass die Aktien wieder abgestoßen werden.
  • Aktien werden in der Bevölkerung häufig als spekulativ angesehen. Der Horizont ist dabei kurzfristig. Dabei eignen sich gerade Aktien als langfristige und dynamische Sachwertanlage hervorragend für die Zukunftsvorsorge. Schwankungen sind nicht der Feind der Anleger, sondern bieten im Gegenteil gute Gelegenheiten, um günstig einzusteigen.
Und wie sie sich vermeiden lassen!

Regeln oder Prinzipien sind oft lästig. Es ist wie bei den guten Vorsätzen zu Beginn eines Jahres, die bereits nach wenigen Tagen wieder vergessen sind. Die Umsetzung ist mühselig. Aber dennoch bewundern wir Menschen, die beharrlich und konsequent im Alltag handeln. Menschen, die diszipliniert beim Essen oder beim Sport sind, verdienen unseren Respekt. Die Menschen, die ihre Ideale und Ziele konsequent verfolgen, sind die Helden in vielen Hollywood-Filmen. Will Smith spielt in "Das Streben nach Glück" einen Obdachlosen, der von seiner Frau verlassen wurde, seinen Sohn allein durchbringen muss und dennoch eine Ausbildung bei einer amerikanischen Investmentbank anfängt, ohne dafür Geld zu bekommen. Nur der beste Absolvent hat die Chance auf einen bezahlten Job. Er wagt es, weil er dieses eine ehrgeizige Ziel vor Augen hat. Am Ende hat er es geschafft: Er hat die einzige Stelle bekommen, die die Bank zu vergeben hat. Diese wahre Geschichte von Chris Gardner vom Obdachlosen zum Broker zeigt, wie sehr Beharrlichkeit und die Konzentration auf ein Ziel zum Erfolg führen können.